Feuerwehr stellt sich langfristig auf weiter steigende Zahlen ein.

Anstieg der Einsätze in 2017 weiter gestiegen.

Mönchengladbach – Im vergangenen Jahr hat es bei der Feuerwehr Mönchengladbach rund 50.000 Einsätze gegeben. Dazu zählen unter anderem rund 600 Brände und rund 9.000 Krankentransporte. Bei einem Großteil der Einsätze handelt es sich dabei aber um Einsätze des Rettungsdienstes. Seit 2014 steigt die Zahl der Einsätze in diesem Bereich stetig an. Ein Grund dafür sei unter anderem die immer älter werdende Bevölkerung, erklärt Feuerwehrchef Jörg Lampe: „Dabei schaffen wir es bisher immer noch in höchstens acht Minuten am Einsatzort zu sein. Und das wird auch weiter so sein.“ Dafür laufen bereits langfristige Planungen. Unter anderem sind zwei zusätzliche Rettungswachen, eine in Odenkirchen und eine in Venn in Planung. „Dabei geht es wirklich darum, sich auch langfristig aufzustellen. Von unserer Seite ist dabei momentan alles getan. Derzeit setzen sich die Krankenkassen in einem Verfahren damit auseinander. Denn sie tragen letztlich auch die Kosten.“ Berichtet der zuständige Beigeordnete Matthias Engel.

Ebenfalls bei den Einsätzen berücksichtigt werden Fehlalarmierungen. Auch hier steigt die Zahl Jahr für Jahr an. Alleine in 2017 waren es rund 1.400, doch für die Feuerwehr ist das auch ein gutes Zeichen, sagt Feuerwehrchef Lampe: „Viele Fehlalarmierungen stehen in Zusammenhang mit Brandmeldeanlagen. Und die steigende Anzahl von Fehlalarmierungen sind auch ein Indiz dafür, dass immer mehr Firmen und Einrichtungen damit ausgestattet sind. Gerade am Anfang kann es da noch zu Problemen kommen. Wichtig ist es aber auf jeden Fall, dass die Anlagen regelmäßig gewartet werden.“ Das ist auch im Sinne der Nutzer, denn sie tragen letztlich die Kosten für das Ausrücken bei einem Fehlalarm