Feuerwehr Viersen ehrte an einem bisher ungewöhnlichen Ort

Nachdem die Ehrungen und Beförderungen der Feuerwehr Viersen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, holte die Feuerwehr Teile der ausgefallenen Generalversammlung im Stadion am Hohen Busch nach.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – Rund 120 Personen trafen am vergangenen Samstag im Fußballstadion am Hohen Busch zusammen um Ehrungen und Beförderungen innerhalb der Feuerwehr Viersen entgegenzunehmen. Traditionell sind diese Ehrungen Bestandteil der Generalversammlung, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. So sollte es ein kleinerer Kreis werden, der immer noch über hundert Personen und zwei Tribünenblocks umfasste.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

In kleinen Gruppen wurden Wehrleute geehrt, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr Viersen engagieren. Ein Ehrenabzeichen der Feuerwehr NRW in Gold für 70 Jahre Mitgliedschaft erhielt zudem Wilhelm Rüsges vom Löschzug Süchteln und auch eine Ehrung zur Feuerwehrfrau reihte sich ein.
Weil die Möglichkeit, alle Urkunden und Abzeichen per Post zu verschicken, für die Feuerwehr Viersen nicht in Betracht gekommen war, war es zudem voll geworden auf der Rockwiese, wo die zahlreichen roten Feuerwehrfahrzeuge interessierte Beobachter anzog.

Unter den Geehrten und Beförderten fanden sich noch recht junge Mitglieder und einer zehnjährigen Mitgliedschaft ebenso wie „Altgediente“, die seit fünfzig Jahren ihr Engagement in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben. Die Beförderungen zeigten nicht nur die Treue zur Wehr, sondern auch die stete Bereitschaft zur Fortbildung. Die jeweils nächste Stufe erreicht nur, wer sein Wissen und Können nicht nur durch Erfahrung, sondern auch durch Schulungen und Kurse erweitert. Eine weitere Anerkennung ist der Übertritt in die Ehrenabteilung, mit dem der aktive Dienst, nicht aber die Teilnahme an der Gemeinschaft Feuerwehr endet. (dt)

Ein Ehrenabzeichen der Feuerwehr NRW in Gold für 70 Jahre Mitgliedschaft erhielt zudem Wilhelm Rüsges vom Löschzug Süchteln. Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz