Feuerwehreinsatz in Dülken: Flammen erreichten den Dachstuhl – Haus unbewohnbar

Die Feuerwehr Viersen wurde am Mittwoch, 2. Dezember 2020, zu einem Brand in Dülken alarmiert. Das Einfamilienhaus am Erlenweg ist nach dem Feuer unbewohnbar. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen lag der Brandherd im Keller des Gebäudes.

Viersen-Dülken – Gegen 7:30 Uhr rückte die Feuerwehr aus. Eingesetzt waren die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Dülken und Boisheim sowie ein Unterstützungs-Hilfeleistungslöschfahrzeug vom Löschzug Süchteln. Der Löschzug Viersen wurde ebenfalls alarmiert. Dessen Wehrleute besetzten die Hauptwache, um im Fall eines weiteren Alarms sofort eingreifen zu können.

An der Einsatzstelle suchten die Feuerwehrkräfte zunächst nach einer Person, die sich im Gefahrenbereich aufhielt. Die Person wurde rasch im unmittelbaren Umfeld des Hauses gefunden. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung des Verletzten. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus den Fenstern von Keller und Erdgeschoß. Wie sich herausstellte, hatte das Feuer durch den Treppenbereich seinen Weg gefunden. Der Brand griff auf den Dachstuhl über. Die Wehrleute löschten mit mehreren Strahlrohren. Zudem wurden zwei Drehleitern eingesetzt. Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten musste die Dachhaut geöffnet werden. Nur so erreichte die Wehr verborgene Glutnester in diesem Bereich.

Auswirkungen hatte der Brand auch auf die weitere Nachbarschaft. Für die Löscharbeiten musste der Strom abgeschaltet werden. Da der Hausanschluss anfangs nicht erreicht werden konnte, nahm der Versorger den ganzen Straßenzug vorübergehend vom Netz. 25 Haushalte waren betroffen.

Gegen 11 Uhr beendete die hauptamtliche Wache ihren Einsatz. Die ehrenamtlichen Kräfte übernahmen die weiteren Arbeiten. Damit konnten dann die Wehrleute des Löschzuges Viersen von der Hauptwache in den Alltag entlassen werden.

Gegen Mittag gelang es, das Brandobjekt vom Stromnetz zu trennen. Dann konnte der Strom für die Nachbarn wieder eingeschaltet werden. Die Feuerwehr war noch bis 13:30 Uhr am Erlenweg aktiv. Insgesamt waren 41 Kräfte im Einsatz. Das Gebäude ist nach ersten Einschätzungen unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.