Feuerwehren bauten Wärmezelte am Impfzentrum auf

Auch wenn die Temperaturen wieder steigen, nachdem es in den letzten Tagen zu Warteschlangen am Impfzentrum in Dülken bei eisiger Kälte und Schnee kam, haben die Feuerwehren nun Amtshilfe geleistet und Wärmezelte für die Wartenden aufgebaut.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Dülken – Am Montagvormittag bauten Feuerwehrler des Löschzuges Süchteln gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr Tönisvorst Wärmezelte am Impfzentrum des Kreises Viersen auf. Bereits in der vergangenen Woche hatten die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Viersen und die Feuerwehr Willich Hilfe mit zwei Zelten geleistet, nachdem die Temperaturen immer weiter in den Minusbereich sanken.

Alle vier Zelte bieten nun Wärmemöglichkeiten für je zehn Personen am Impfzentrum, wo es aktuell täglich zu Warteschlangen kommt. Viele der zu Impfenden kommen trotz Termin, der die Ankunftszeit am Impfzentrum angibt, früher, hinzukommt, dass durch die Möglichkeit eine Begleitperson mitzubringen die erlaubte Kapazität des Impfzentrums schneller erreicht wird. Wer einen komplikationsfreien Ablauf unterstützen möchte, der kann zudem seine Unterlagen bereits vorab ausfüllen, da dies ebenfalls im Impfzentrum benötigte Ressourcen bindet.

Auch wenn die Temperaturen wieder steigen, nachdem es in den letzten Tagen zu Warteschlangen am Impfzentrum in Dülken bei eisiger Kälte und Schnee kam, haben die Feuerwehren nun Amtshilfe geleistet und Wärmezelte für die Wartenden aufgebaut. Foto: Rheinischer Spiegel

Zunächst wird jeder Impfende zur „Zahl“, denn auch wenn auf der Bescheinigung selbst ein Name vermerkt ist, im weiteren Verlauf ist der zu Impfende eine ziemlich lange Nummer einer elektronischen Kennung – durch welche der Zugang erst möglich wird.
In dem Safegate der Firma MSB am Eingang wird neben der Desinfektion eine Fiebermessung vorgenommen. Wer aufgrund von Krankheitssymptomen nicht geimpft werden kann, betritt das Gebäude erst gar nicht.

Wartende durchlaufen die Impfstraße im Erdgeschoss des Gebäudes, hier wurde eine Einbahnstraße eingerichtet. Während des Wartens wird über die Impfung aufgeklärt, Fragen können mit dem jeweiligen Arzt vor Ort besprochen werden. Nach der Impfung verbringen die Menschen 30 Minuten zur Beobachtung in der ehemaligen Cafeteria des Krankenhauses und verlassen das Impfzentrum über einen gesonderten Ausgang. Bei Komplikationen steht zudem stetig ein Notarztwagen bereit. (dt)

In dem Safegate der Firma MSB am Eingang wird neben der Desinfektion eine Fiebermessung vorgenommen. Wer aufgrund von Krankheitssymptomen nicht geimpft werden kann, betritt das Gebäude erst gar nicht. Foto: Rheinischer Spiegel