Feuerwehren warnen bereits vor Waldbrandgefahr

Nach den wenigen sonnigen Tagen, die auf den gefühlt endlosen Regen folgten, können sich die meisten vielleicht noch nicht vorstellen, wovor die Feuerwehren warnen: Es herrscht Waldbrandgefahr.

NRW/Kreis Viersen – Der Waldbrandgefahrenindex liegt am Freitag, 11. März, bei Stufe 3 von 5, der Graslandfeuerindex bereits bei der zweithöchsten Stufe, Stufe 4, informiert die Freiwillige Feuerwehr Niederkrüchten.

Alle die den Wald besuchen, können helfen, Wald- und Vegetationsbrände zu vermeiden, indem sie ein paar Tipps beherzigen, die von der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten zum Wochenende hin veröffentlicht wurden:

„Im Wald gilt seit dem 1. März und noch bis zum 31. Oktober ein striktes Rauchverbot. Das Feuer-Machen oder Grillen ist ebenso streng verboten, auch noch in den hundert Metern rings um den Waldrand.
Das ist keine Schikane, sondern hat einen sehr ernsten Hintergrund. Denn obwohl es in den letzten Monaten ganz ordentlich geregnet hat, droht jetzt bereits wieder Trockenheit.
Ein Funke reicht möglicherweise dafür, dass ein Wald- oder Flächenbrand entsteht. Da hilft es auch nicht, einen Grill am See direkt ans Wasser zu stellen.

Auch wer zum Spaziergang mit dem Auto anreist, sollte mit offenen Augen unterwegs sein. Wenn man auf einem mit Gras bewachsenen Randstreifen parkt, ist es bei der Trockenheit möglich, dass der heiße Katalysator das Gras in Brand setzt.

Sollten Sie irgendwo im Wald oder auf den Feldern Feuerschein oder eine Rauchentwicklung sehen, zögern Sie nicht, die 112 zu wählen.
Wir hoffen, dass Sie unsere Warnungen beherzigen, so dass auch wir alle das Wochenende mit unseren Familien verbringen können. Wenn es aber doch zu einem Notfall kommt, können Sie sicher sein, dass wir für Sie da sind“, erklärt die Freiwillige Feuerwehr Niederkrüchten. (opm/Freiwillige Feuerwehr Niederkrüchten)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming