Flucht und neue Heimat: Weihnachtsfeier mit Geflüchteten in St. Marien

Der Weihnachtsfeier der Gruppe „Spiele-Nachmittag im Heimerpark“ schlossen sich in diesem Jahr rund Hundert Teilnehmer an. Geflüchtete, rund zwanzig Helfer und über vierzig Kinder kamen im Gemeindehaus St. Marien zusammen um gemeinsam zu feiern.

Viersen-Hamm – Mehrere Wochen wurde geplant für die von der Gruppe „Spiele-Nachmittag im Heimerpark“ in St. Marien veranstaltete Weihnachtsfeier mit Geflüchteten, die in Viersen eine neue Heimat gefunden haben. Rund einhundert Teilnehmer, zwanzig Helfer und über vierzig Kinder warteten gespannt auf Nikolaus Christoph, der für jedes Kind eine Geschenktüte und für die Eltern eine Familientüte dabei hatte.

Im Vorfeld hatten Erwin Riether und Bruni Ritz nicht nur Sachspenden gesammelt, sie organisierten ebenfalls den Ablauf und sorgten für die musikalische Untermalung. Ein Geschenk, welches sich die Kinder mit engagiertem Mitsingen verdienten, zu Gast zudem Gitarrenspieler der Anne-Frank-Gesamtschule und Chorsängerinnen aus Mönchengladbach. Für die Verständigung sorgte Sarah, ein junges arabisches Mädchen, das den Nachmittag über Textpassagen der Weihnachtsbotschaft übersetzte. Kuchen, Brima, Muzen, Teigtaschen und Quarkbällchen steuerten die Gäste gerne bei und machten die Weihnachtsfeier zu einem interkulturellen Erlebnis. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel