Fotoausstellung in Viersen: „Inklusion. Vergessen in der Pandemie“

Am 22. März 2020 wurde das gesamte öffentliche Leben heruntergefahren. Während des ersten Lockdowns hat der Inklusionsmanager der Lebenshilfe Viersen Kreis Viersen e.V., André Sole-Bergers, drei Monaten lang Fotos von Menschen gemacht, die in einer Lebenshilfe-Wohnstätte in Kempen leben.

Viersen – Die Besuchsmöglichkeiten und Kontakte in der Wohneinrichtung waren damals aufgrund der Pandemie erheblich eingeschränkt; Umarmungen und Berührungen waren aufgrund des hohen Infektionsrisikos untersagt.
Die Wanderausstellung „Inklusion. Vergessen in der Pandemie“ soll Menschen mit Behinderung nicht in Vergessenheit geraten lassen. Zitate der abgebildeten Personen veranschaulichen deren Gefühlswelten aus dieser schwierigen Zeit.

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 13.06.2023. Amtsgericht Viersen, Dülkener Straße 5, 41747 Viersen.
Öffnungszeiten der Ausstellung: montags bis freitags von 10:00 bis 14:30 Uhr

Im Amtsgericht Viersen findet am 14.03.2023 um 16:00 Uhr die Eröffnung einer Fotoausstellung mit dem Titel: „Inklusion. Vergessen in der Pandemie“ statt. Einige abgebildete Bewohner*innen der Einrichtung werden bei der Ausstellungseröffnung über ihre Gefühle aus dieser Zeit sprechen. Interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. (opm)

Foto: André Sole-Bergers