St. Notburga feierte die große Parade mit zahlreichen Gästen

Mit Petrus Unterstützung und der schützenden Hand ihrer Patronin St. Notburga feierten die Schützen im Rahser gestern ihre große Abschiedsparade für den scheidenden König Michael Genenger.

Viersen – Nicht nur die Zuschauer waren zahlreich ins Rahser geströmt, ebenfalls die Bruderschaften auch über Alt-Viersen hinaus hatten ihre Uniformen auf Hochglanz gebracht um am letzten Schützenfest in Alt-Viersen an diesem Wochenende teilzunehmen. Die St. Notburga Schützenbruderschaft Viersen-Rahser 1705 e. V. zeigte sich als hervorragender Gastgeber und so war es nicht überraschend, dass in der Kirche St. Notburga beim Festhochamt so gut wie kein Platz mehr frei war.

Die Parade, die gewohnt mit einer großen Musikvorführung begann, wurde angeführt von der Rahser Generalität, gefolgt vom Viersener Tambour Corps 1925 e. V. und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst. An sie schlossen sich der Bezirksverband Viersen-Mitte, die St. Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich, die St. Remigius-Bruderschaft Unterbeberich, die St. Josefs und St. Gereon-Bruderschaft und die St. Matthias Schützen aus dem Hamm an.

Den zweiten „Abschnitt“ der Parade bestritten der Trommler- und Pfeiffercorps Unterbruch 1921 e. V. gemeinsam mit der Musikkapelle „Treu zur Musik“ aus Gerresheim und der St. Sebastianus-Bruderschaft aus Süchteln, der St. Peter und Paul-Bruderschaft (Bockert), St. Petri aus dem Hoser, den Schützen der St. Konrad Schützengilde und der Freiwilligen Feuerwehr (Löschzug Viersen-Rahser). Den Schluss bildete gewohnt die geschätzte Notburga-Bruderschaft selbst mit ihren stetig wachsenden Gruppierungen (Sappeure, Fahnenoffiziere, Fahnengruppe, Butterblümchen, Amazonen, Weiße Husaren, Knickaugen, Infanterie). Ihnen voran der Trommler- und Pfeiffercorps Effeld 1928 e. V. und der Instrumentalverein Effeld e. V. seit 1957.

Bevor das Schützen- und Heimatfest heute Abend sein Ende bei 5 Euro Eintritt findet, wird noch einmal gefeiert beim Dorfabend im Schützenzelt. Neben einem lustigen Programm aus den eigenen Reihen begrüßt die Bruderschaft in diesem Jahr als Höhepunkt den bekannten Bauredner „Klaus und Willi“. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel

Christoph Oymanns sicherte sich die Königswürde im Rahser