Französisches Flair und faszinierende Kunst in der Süchtelner Innenstadt

„Savoire vivre“ – Verstehen zu leben, unter diesem Motto lud die Süchtelner Vielfalt am vergangenen Wochenende wieder rund um den Lindenplatz zum Stöbern und Genießen ein.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Süchteln – Zumindest tagsüber war das Wetter für das französische Lebensgefühl ideal , der Geruch nach frischem Flammkuchen, Salami mit Walnüssen, Käse und Brot zog über den Lindenplatz, während französische Klänge zum Verweilen einluden. Der Werbering Viersen aktiv hatte gemeinsam mit dem Citymanagement erneut die Süchtelner Vielfalt geplant und das Wochenende bereits am Freitag mit einem „Late-Night-Shopping“ mit einem guten Glas Wein bis spät in den Abend hinein eröffnet.

Neben dem offenen Verkaufssonntag und dem französischen Markt auf dem Lindenplatz verwandelte sich ein Teil der Hochstraße in einen Boulevard der Bücher mit einer gelungenen Auswahl nicht nur antiquarischer Werke und vermischten sich mit faszinierender Kunst, die ihren Höhepunkt im Süchtelner Weberhaus fand.

Foto: Rheinischer Spiegel

Bereits zum vierten Mal verwandelte sich das heimische Veranstaltungshaus in eine besondere Stätte der Kunst. Mittlerweile neunzehn Künstler aus der Region stellten ihre Werke aus – facettenreich und ebenso begeisternd. Aquarelle, Kohlezeichnungen, Fotokunst – die Stile so unterschiedlich und vielfältig wie die Motive.

Die Besucher blieben gerne stehen, nutzten die Chance ein Gespräch mit den Künstlern zu führen. Die Künstlerbörse war in diesem Jahr erstmals nicht nur durch Initiator Richard Caelers geplant worden, Fotokünstler Daniel Borberg verstärkt nun das Team. Gelungen ist ein gekonnter Mix, der auf seine fantasievolle Art das Wochenende der Süchtelner Vielfalt hervorragend ergänzte. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel