„Freunde von Kanew“ zu Gast bei Landrat Dr. Coenen

Landrat Dr. Andreas Coenen hat in dieser Woche eine Delegation der ukrainischen Stadt Kanew im Kreishaus empfangen. Der Anlass war ein trauriger: Die Delegation war zu Beisetzung des Mitgründers der „Freunde von Kanew“, Fritz Meies, in den Kreis gekommen. Kanews Bürgermeister Igor Renkas zeigte sich betroffen über den Tod des Wohltäters der Stadt Kanew.

Landrat Dr. Andreas Coenen (3.v.l.) empfing den stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Freunde von Kanew“, Dr. Walter Alsweiler (2.v.r.), zusammen mit Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Stadt Kanew rund um Bürgermeister Igor Renkas (4.v.r.) im Kreishaus. Die Delegation war zur Beisetzung des Gründers der „Freunde von Kanew“, Fritz Meies, nach Viersen gekommen. Foto: Kreis Viersen

Viersen – Der Verein war 1993 gegründet worden, um unterschiedliche Hilfsangebote für die Stadt Kanew zu bündeln. Zunächst ging es um das Anliegen, tschernobylgeschädigte Kinder in den Viersener Krankenhäusern untersuchen und behandeln zu lassen. Seit langem leistet der Verein umfangreiche humanitäre Hilfe: Dazu gehören der Einsatz für das Krankenhaus samt der Kinderstation, die von Viersen ins Leben gerufene Altenstube sowie das Reha-Zentrum für Kinder mit Behinderung in Kanew.

„In der Arbeit der ‚Freunde von Kanew‘ bleibt ein wichtiges Anliegen von Fritz Meies lebendig“, sagte der Landrat. „Der Verein leistet nicht nur aktiv Hilfe, er hat auch tiefe und lebendige Freundschaften über Grenzen hinweg begründet.“ Das wird auch in Zukunft so bleiben, kündigte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Dr. Walter Alsweiler, an: „Fritz Meies hat sehr große Fußstapfen hinterlassen. Wir werden sie nicht ohne Weiteres ausfüllen können. Aber wir können trotzdem in sie hineintreten. Die Hauptsache ist, wir gehen weiter in die gleiche Richtung.“