Galerie im Park feiert 50. Stadtgeburtstag

Anlässlich des 50. Geburtstags der Stadt Viersen präsentiert die Galerie im Park ab Sonntag, 11. Oktober 2020, zwei Ausstellungen zur gleichen Zeit. Beide haben Viersen zum Thema.

Viersen – Im Obergeschoss zeigen Schülerinnen, Schüler und Kita-Kinder die Ergebnisse der kreativen Auseinandersetzung mit ihrer Heimatstadt unter dem Titel „Mein Viersen, Straßen, Häuser, Menschen“. Eine Etage darunter heißt es „50 Jahre Viersen im Bild“. In zahlreichen Abbildungen zeigt die in Kooperation mit dem Kreisarchiv verwirklichte Fotoausstellung, was sich seit 1970 im Viersener Stadtbild verändert hat.

Im Obergeschoss präsentieren 11 Schulen und zwei Kindertagesstätten ihr Können. Zu den ausgestellten Werken gehören auch die Bewerbungen der neuen „Kulturstrolche“. Die Arbeiten der Kinder und Jugendlichen weisen ein breites Spektrum künstlerischer Techniken auf. Die Allerkleinsten haben den Bismarckturm nachgebaut und ein Süchtelner Stadtmodell gestaltet. Von Malerei über Skulpturen bis hin zu Collagen und Zeichnungen reicht die Bandbreite der ausgestellten Arbeiten. Die Ältesten haben fotografiert und knüpfen so ideal an die Ausstellung im Untergeschoss der Galerie an.

Mit dabei sind die Familienzentren Marienheim und St. Irmgardis, die Albert-Schweitzer-Schule, die Anne-Frank-Gesamtschule, die Brüder-Grimm-Schule, das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, das Förderzentrum Ost und West, die Gemeinschaftshauptschule Süchteln, die GGS Dülken, die KGS an der Zweitorstraße, die Körnerschule und die Paul-Weyers-Schule.

Die in Kooperation mit dem Kreisarchiv konzipierte Ausstellung „50 Jahre Viersen im Bild“ führt in zahlreichen Fotos lebendig vor Augen, was sich in den vergangenen 50 Jahren im Viersener Stadtbild geändert hat. Die Innenstädte bekamen in dieser Zeit ein neues Gesicht. Manches verschwand –
wie der „Monte“ oder das Freibad „Haus Kaiserbad“ – anderes kam hinzu.

Nirgends waren die Veränderungen so gravierend, wie im Viersener Stadtzentrum, wo zahlreiche Bauten auf dem ehemaligen Areal der Firma Kaiser‘s Kaffee dem Kreishaus-Neubau weichen mussten. Das Gebäude der Städtischen Galerie, eine Villa aus dem Jahr 1868, die ehemals zum Besitz der Firma Kaiser‘s gehörte, ist eines der ganz wenigen Bauwerke die im Sanierungsgebiet erhalten geblieben sind. So ist sie der ideale Ort, das gewandelte Bild der Stadtteile anschaulich vor Augen zu führen.

In der Ausstellung kommen auch erstmals die mit großzügiger Unterstützung der Viersener Sparkassenstiftung angeschafften neuen Medientische zum Einsatz. Ergänzend zur Ausstellung bieten die beiden mit Touchscreens ausgestatteten Tische den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, interaktiv vielfältiges Bild- und Informationsmaterial zu erkunden, darunter etwa 600 weitere Fotografien und Luftaufnahmen.

Den aktuellen Umständen entsprechend, wird es keine Eröffnungsveranstaltung geben. Die Ausstellung ist unter den geltenden Corona-Schutzbestimmungen geöffnet bis zum 22. November 2020. Für Führungen ist eine Voranmeldung ebenso erforderlich wie für die „Schreibwerkstatt“. Diese findet am 15. Oktober als Ferienworkshop für Eltern oder Großeltern mit Kindern ab 8 Jahren unter der Leitung von Sigrid Blomen-Radermacher statt.