Galerie im Park zeigt Werke von Barbara Schmitz-Becker und Dagmar Reichel

Corona macht es nötig: Auch die nächste Ausstellung in der Städtischen Galerie im Park wird zunächst ausschließlich online zu besuchen sein.

Viersen – Am Sonntag, 28. Februar 2021, startet um 11 Uhr die Online-Ausstellungseröffnung mit Arbeiten der Künstlerinnen Barbara Schmitz-Becker und Dagmar Reichel. Die gemeinsame Werkschau trägt den Titel „Das Nächstkleinere“. Die Eröffnung wird auf www.viersen.de sowie auf www.facebook.com/galerieimpark abrufbar sein.

„Provinz ist immer der nächstkleinere Ort“, so formulierte es der Kritiker Joachim Kaiser – und so gaben die Künstlerinnen Dagmar Reichel und Barbara Schmitz-Becker ihrer Ausstellung den Titel „Das Nächstkleinere“. Sie ist Teil des Themenjahrs des Museumsnetzwerks Rhein Maas im Kulturraum Niederrhein, diesmal überschrieben mit dem Motto „Provinz – provin-ciaal?“.

Die Werke von Barbara Schmitz-Becker sind vielfach von der Naturwissenschaft angeregt. (Kleinst-)Lebewesen und Prozesse aus der Natur inspirieren die Künstlerin zu zarten, fragilen Raumzeichnungen und Objekten. Libellenflügel werden zu Wandobjekten im Maßstab 50:1. Frei im Raum schwebt eine Installation filigraner Objekte, Einzellern nachempfunden. Reliefartige Wandgebilde und zarte Konstrukte unter Glas sind angelehnt an Moose und Fadenpilze. Reduzierte Form und Addition der Einzelelemente lassen etwas Neues, Eigenes entstehen.

Dagmar Reichels Arbeiten erschaffen in narrativer Bildsprache kleine Geschichten, greifen Hinweise auf und erzählen sie weiter. 300 „Utopieausblicke“ lenken den Blick wie durch ein Fernglas auf neue, unbekannte Welten oder Sehnsuchtsorte. Farben, Strukturen, Linien und Details, gefunden etwa in winterlichem Laub, eröffnen Assoziationsräume.
Die Serie „Landschriften“ fußt auf der Idee, dass jede Landschaft durch eine eigene Handschrift geprägt ist. Deren grafische Strukturen werden durch die Künstlerin intensiv ausgelotet und erforscht.

Die Ausstellung wird bis einschließlich Sonntag. 11. April, zu sehen sein. Für den Besuch der Ausstellung und der übrigen Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Coronaschutzbestimmungen. Zu allen Veranstaltungen, so sie stattfinden, ist eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail unbedingt erforderlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Foto: Stadt Viersen

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