Gedenken an die Opfer der Progromnacht

Am Abend, des 9. November 2020, trafen sich Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach und Oberbürgermeister der Stadt Felix Heinrichs auf dem Adenauerplatz (früher Kaiserplatz) und legten einen Kranz an der Gedenkstele, die derzeitig dort steht, nieder.

Gedenkplatte Mönchengladbach
Gedenkstele Rheydt

Mönchengladbach – Wegen der Corona-Pandemie mußte die Gedenkfeier, wie in vielen Gladbacher Stadtteilen, abgesagt werden. Die Übergriffe auf die Juden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war der Beginn des Holocaust.

Die Nazis zündeten deutschlandweit Synagogen an und ermordeten die Menschen mit jüdischem Glauben. Auch in Wickrathberg stand eine Synagoge, die nicht verschont blieb. Hier ist eine Gedenkplatte im Gehweg eingelassen.

 

Gedenkstele Odenkichen
Gedenkplatte Wickrathberg

In der heutigen Stadt Mönchengladbach gab es vier Synagogen: Mönchengladbach, Rheydt, Odenkirchen und Wickrathberg.

INFO: Am 18. Juli 1897 wurde auf dem Platz ein Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. enthüllt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Standbild zum Einschmelzen abgebaut.