Gewalt gegen Frauen: ZONTA Club Viersen machte mit leuchtenden Rosen aufmerksam

Zum Start der aktuellen Aktionstage „ZONTA SAYS NO to Violence against Women“ informierten Mitglieder des ZONTA Clubs Viersen auf dem Viersener Wochenmarkt am letzten Samstag zu der in vielen Ländern wachsenden und weltweiten Gewalt gegen Frauen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet täglich statt. Nicht nur in Ländern, in denen Konflikte herrschen, sondern auch in Deutschland unabhängig von nationalen oder kulturellen Schranken. Nach einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation wird jede dritte Frau Opfer einer Gewalttat, einer Vergewaltigung oder eines Angriffs. „Jedes Opfer ist eines zu viel. Frauen sollen gestärkt und unterstützt werden, das gesellschaftliche Bewusstsein muss sich ändern“, so die Viersener ZONTA-Präsidentin Inge Orta. Der Viersener ZONTA Club beteiligt sich deshalb in diesem Jahr erneut an der 16-tätigen „ZONTA SAYS NO to Violence against Women“-Aktion und machte mit Rosen auf dem Viersener Wochenmarkt auf das Problem und die verheerenden Auswirkungen aufmerksam.

Den Zeitraum der kommenden Tage hat der internationale Serviceclub berufstätiger Frauen bewusst gewählt. Zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, und dem 10. Dezember, dem von den Vereinigten Nationen ausgerufenen Tag der Menschenrechte, werden im Rahmen der weltweiten Kampagne „„Orange your City“ buchstäblich Leuchtzeichen gesetzt in der Kampagnenfarbe von UN Women. Wahrzeichen rund um die Erde werden in Orange getaucht, hierunter ebenfalls Gebäude und Skulpturen in Viersen wie die Georg-Ettl-Skulptur „Starke Frau“ vor dem Stadthaus, die Festhalle, die Kirche St. Remigius, die Evangelische Kreuzkirche, der Turm der Feuerwehr Viersen und das Verwaltungsgebäude der LVR in Süchteln. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming