Gladbacher Prinzenpaar lud ein

Dieser Empfang war der erste Höhepunkt in der Session von Prinz Dirk und Prinzessin Martina. Der Zweite wird sein, wenn sie Veilchendienstag mit ihrem großen Gefährt durch die Straßen Mönchengladbachs fahren und ihnen nur jubelnde Menschen am Straßenrand zuwinken.

Mönchengladbach – Der MKV-Präsident Willi Kleuser begrüßte kurz nach 11.00 Uhr im Auftrage des Prinzenpaares alle Freunde und Gäste im Tempel der Narretei, nämlich in der Empfangshalle der Stadtsparkasse.

Dann zogen alle bisherigen Prinzenpaare zur Bühne, angeführt von Bernie, dem Maskottchen des MKV in Begleitung von Fabi, dem Maskottchen der Firma Faba Autowelt, die den Prinzenpaaren seit drei Jahren die sogenannten „Prinzenkutschen“ zur Verfügung stellt.

Gert Kartheuser, der MKV-Vorsitzende, wandte sich an den Vorstand der Stadtsparkasse, der inzwischen ebenfalls die Bühne betreten hatte. Er bedankte sich, dass dieser Empfang schon seit vielen Jahren hier stattfindet und es mittlerweile schon Tradition ist. Aber nicht nur heute, sondern auch sonst unterstützt die Sparkasse den MKV mit vielen Veranstaltungen. Er bescheinigte ihr einen guten Job, super Mitarbeiter und eine tolle Zusammenarbeit. Als Anerkennung erhielten sie den MKV-Orden, Blumen und einen kleinen Bernie, gefüllt mit Pralinen.

Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender Sparkasse, erklärte in seiner Begrüßungsrede, dass das Winterbrauchtum zu den Menschen am Niederrhein gehört und dass die Sparkasse mit diesem stark verbunden ist. Weiter führte er aus, dass sich die Sparkasse auch gerne für die Jugend- und Nachwuchsarbeit stark mache. Er wünschte allen einen spannenden Endspurt für den Veilchendienstagszug, denn dann blüht Mönchengladbach auch, erst recht das Prinzenpaar.

Natürlich durfte die Begrüßung durch Kartheuser von Personen aus Politik und Wirtschaft nicht fehlen, an erster Stelle der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und natürlich Bernd Gothe, der Ehrenvorsitzende des MKV.

Zum Prinzenpaar gewandt meinte er, sie haben noch 23 Tage bis zum Veilchendienstagszug und dass sie ein authentisches Prinzenpaar seien, auch wenn es manchmal nicht so lustig war im privaten Bereich. Als Adjutant hatte Prinz Dirk schon einen kleinen Vorsprung, denn er wusste, was auf ihn zukam.

Dirk und Martina waren überwältigt bezüglich der 500 Gäste, die den Weg in die Sparkasse gefunden hatten. Er wies auf eine riesige Vorbereitung für den Empfang hin und erklärte, dass es die vorletzte Hürde vor dem Veilchendienstagszug sei. Manchmal habe er sich gefragt, ob alles funktioniert, aber das tat es.

Martina bestätigte, bisher eine schöne Session gehabt zu haben und dass jedes Prinzenpaar auf seine eigene Art dieses Amt ausführe. Sie dankte beiden Prinzengarden, die beim Empfang halten und so super zusammen gearbeitet haben.

Natürlich durfte auch ihr „gefühltes“ Prinzenlied nicht fehlen, dass mittlerweile von fast allen mitgesungen wurde.

Die weitere Moderation an diesem Vormittag übernahm dann Willi Kleuser, der dann die Gelb-Blauen Funken, die Garde des Oberbürgermeisters, mit Regimentskapelle, Mariechen und Präsident Willi Gingter auf die Bühne bat. Im „Schlepptau“ hatten sie den Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, die Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber sowie Bürgermeister Michael Schroeren.

Nach dem Tanz der Minis und der Jugendgarde der Gelb-Blauen Funken ergriff der OB das Mikrofon und wollte einen Umschlag für ihre Spendenaktion „Insel Tobi“ überreichen. Doch leider hatte er ihn vergessen, versprach aber ihn kurzfristig nachzureichen. Außerdem hatte er ein kleines Gedicht in petto, was mit den Worten anfing: der Prinz, der ist ne Rampensau und Martina die ist seine Frau.

 

Nach dem Ausmarsch der Garde baten Dirk und Martina ihre Sponsoren auf die Bühne, ohne deren Engagement ein solches Amt nicht durchzuführen wäre. Als Dankeschön erhielten sie jeweils ein Prinzenpaarbild und eine Flasche Prinzenbier.

Hier noch ein kleine Anekdote von Martina. Als sie zu Hause abgeholt wurden, musste sie noch einmal zur Toilette. Als sie dann ebenfalls das Haus verlassen wollte, hatte man sie eingeschlossen und sie musste einige Zeit warten, bis die Herren bemerkt hatten, dass sie nicht kam.

Da das Prinzenpaar in diesem Jahr für die „Insel Tobi“ sammelt, baten sie die Vorsitzende Michaela Hölzle auf die Bühne. Ihre erste Anmerkung zum OB gewandt war: da Sie den Umschlag vergessen haben, kann die Höhe auf dem Scheck ja jetzt etwas höher sein, dann vergessen wir auch alles.

Sie stellte die Einrichtung in kurzen Worten vor. Sie ist ansässig am Krankenhaus Neuwerk und gibt den Eltern von schwer kranken Kindern die Gelegenheit, einmal eine Auszeit von der Pflege zu nehmen und eine Zeit miteinander zu verbringen. Die körperliche und emotionale Belastung ist immens und darum die Auszeit. Diese Einrichtung besteht sei 10 Jahren und wird nur über Spenden finanziert. Beim ersten Mal gehen die Mitarbeiter zu den Kindern nach Hause, um sich dort ein Bild zu machen. Auch ist gewährleistet, dass sich immer dieselben Pflegekräfte um die Kinder kümmern.

Nach dieser Vorstellung des Spendenprojektes konnte das Prinzenpaar die Bühne verlassen und unmittelbar vor ihr einen Platz einnehmen. Diese Änderung war phantastisch, denn in letzten Jahren musste das Prinzenpaar bis zum Schluss auf der Bühne stehen bleiben, was gesundheitlich nicht so prickelnd war.

Marlene Katz mit Pfarrer Johannes van der Vorst

Auch geistlicher Beistand war an diesem Vormittag da und zwar der Bezirkspräses der Schützen, Pfarrer Johannes van der Vorst. Beim Einmarsch der Großen Rheydter Prinzengarde mit dem Lied „wir sind die Garde in schwarz-weiß“ sang er kräftig mit und zwar „ich bin der Pfarrer in schwarz-weiß“.

Präsident Dieter Beines der Garde präsentierte die Aushängeschilder der Garde und zwar das Tanzcorps, die Rheer Knöppkes und die Garde Girls.

Beim Einmarsch der Kinderprinzengarde mit dem Kinderprinzenpaar Lukas und Lara betraten Dirk und Martina wieder die Bühne, denn mit den Kindern hat sich mittlerweile eine enge Verbundenheit ergeben und jeder Auftritt mit ihnen macht so richtig Spaß.

Auch Lukas bestätigte diesen Spaß und fand die gemeinsame Fahrt zum Borussenstadtion einfach nur toll. Er ist stolz mit Dirk und Martina gemeinsam durch die Säle zu ziehen.

Lara fand die bisherige Session einfach nur Klasse und hofft, dass der Rest auch so bleibt. Da sie sich mittlerweile als kleine Familie fühlen, schenkten sie Dirk und Martina ein gemeinsames Essen nach Aschermittwoch.

Bei ihrem Prinzenpaarlied, das mit „gymnastischen“ Übungen zu tun hat, machten so gut wie alle mit. Als Gastgeschenk hatte die Kinderprinzengarde ihren Gardetanz mitgebracht, bei dem auch Lukas und Lara involviert waren.

Prinzenpaar mit Hofstaat aus Erkelenz

Nachdem das Mottolied „Gladbach blüht auf“ von fünf jungen Damen der KG Schwarz-Gold Rheydt gesungen war, gab Willi Kleuser ihnen liebevoll andere Namen und zwar Susi, Lulu, Kiki, Sasa und Chantal, was die Gäste zum Lachen brachte.

Den Schlusspunkt dieser Veranstaltung setzte die Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach. Unter den Klängen der Regimentskapelle zogen Präsident Frank Eibenberger mit der Juniorengarde, dem Solomariechen, dem Tanzpaar und dem Tanzcorps in die Halle ein. Diese zeigten den Gästen ihr tänzerisches Können.

Alle anwesenden Karnevalsgesellschaften hatten dann die Möglichkeit, dem Prinzenpaar noch einmal persönlich zu gratulieren. (Text: Marlene Katz)

Hier kommt ein Foto-Album vom Prinzenpaar-Empfang hin

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