Glasfaser Nachfragebündelung: Steht der Netzausbau auf der Kippe?

(Umfrage) Erst vor rund drei Wochen hat die Viersener SPD-Bürgermeisterin Sabine Anemüller einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser zum Ausbau des Breitband-Angebotes im Stadtgebiet geschlossen. Eine zu späte Reaktion der Verwaltungsspitze? Denn die ersten veröffentlichten Zahlen Wechselinteressierter liegen zurzeit nur bei der Hälfte des zu erreichenden Ziels.

Beim Bau der Glasfaser-Leitungen kommt modernstes Gerät zum Einsatz: Diese Fräse wird per Fernbedienung gesteuert. 
Foto: Deutsche Glasfaser / Marie Monecke

Viersen – Die Stadt will insbesondere verstärkte Informationen zu den Möglichkeiten und Chancen, die der Ausbau des schnellen Internets für die Stadt Viersen, die Unternehmen und die Menschen bedeutet, verbreiten. Schließlich hat die Deutsche Glasfaser den Stichtag für die Nachfragebündelung auf den 24. März festgesetzt und nun erste aktuelle Zahlen veröffentlicht. Danach scheint das Interesse der Viersener gering und in den ersten Bezirken ist es fraglich, ob die benötigten Zahlen erreicht werden.

Denn, so schreibt die Deutsche Glasfaser, müssen sich zum Stichtag in den jeweiligen Bezirken 40 % der Haushalte für einen Wechsel zur Glasfaser entschieden haben. Erst wenn dieser Prozentsatz erreicht wird, wird das neue Netz gebaut. In Boisheim, Dülken-West und an der Dülkener Nette haben sich keine zwei Wochen vor dem angesetzten Termin gerade einmal 22 % für einen Wechsel entschieden, im Ummer, Helenabrunn, Wolfskull und Ompert sind es sogar nur 15 %. Weitere Informationen auf https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/nordrhein-westfalen/(cs)

Glasfaserausbau in Viersen: Sind Sie dabei?

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