Goldenes Ordinationsjubiläum: Hartmut Siebel feiert in der Kreuzkirche

Vor 50 Jahren wurde Hartmut Siebel zum Pfarrer ordiniert. In der Viersener Kreuzkirche begeht er am 2. Juni um 10 Uhr sein goldenes Amtsjubiläum mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang im Gemeinderaum neben der Kirche. Wegbegleiter, Freunde, Gemeindemitglieder und Gäste sind dazu sehr herzlich eingeladen.

Foto: Susanne Thewißen-Beckers

Viersen – Siebel, der für die Evangelische Kirchengemeinde Viersen im damaligen Pfarrbezirk Rahser wirkte, befindet sich seit 2000 nicht mehr im aktiven Dienst. Seine kirchliche Laufbahn begann der gebürtige Essener 1969 in Lünen. Später ging er nach Borkum. Eine Entscheidung, die dem Wunsch nach einem Klimawechsel für den Allergiegeplagten geschuldet war. Von Borkum aus ging es für vier Jahre nach Kopenhagen, bevor Siebel 1987 seine Arbeit in Viersen startete.

Sein ehrenamtliches Engagement pflegt der rüstige Ruheständler auch nach seiner Verabschiedung aus dem Berufsleben ununterbrochen. Lange Jahre unterrichtete er an der Mönchengladbacher VHS Deutsch für Ausländer, setzte sich für das Dülkener Sozialunternehmen Robin Hood ein, reiste mit den „Freunden von Kanew“ in die Ukraine und gehört jüngst zum Vorstand des Vereins „Förderung der Erinnerungskultur – Viersen 1933 bis 45“, der im letzten November aus der Bürgerinitiative „Stolpersteine für Viersen“ hervorgegangen ist.

Hartmut Siebel, der seit dem Auszug aus dem Pfarrhaus mit seiner Ehefrau im Dülkener Stadtteil Schirick lebt, trifft man nach wie vor auf der Kanzel an. Nach seiner Pensionierung hat der zweifache Vater und dreifache Großvater besonders gerne die nahen gelegenen Landgemeinden unterstützt, feiert aber auch bis heute manchmal vertretungsweise in der alten Viersener Kreuzkirchengemeinde und in deren Seniorenzentren den Gottesdienst. Auf den kommenden Sonntag freut sich Siebel sehr:
„Ich fühle mich mit meiner alten Gemeinde und der Kreuzkirche immer noch besonders stark verbunden. Schön wäre es, viele vertraute Gesichter wiederzusehen, die mich während meiner Amtszeit und darüber hinaus begleitet haben.“