„Haus Greefsgarten“ – Ein Ort zum Wohlfühlen

Gemeindeleitung und Betreiber des Seniorenzentrums der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen „Haus Greefsgarten“ danken Mitgliedern des aufgelösten Bauausschusses und ehemaligen Kuratoriumsmitgliedern.

Viersen – „108 Sitzungen, selten davon eine unter drei Stunden, und das vom ersten Termin im Juni 2011 bis zum letzten Treffen im Juli 2020, von unzähligen fachorientierten Besprechungen im kleinen Kreis einmal ganz abgesehen“, Martin Stoof, Geschäftsführer des Seniorenzentrums der Ev. Kirchengemeinde Viersen gGmbH, hatte für seine Dankesworte die Statistik bemüht und machte damit umso deutlicher, wie enorm arbeitsaufwendig die Aufgabe derer war, denen nun in einem feierlichen Rahmen offiziell für ihr beispielloses ehrenamtliches Engagement in den vergangenen zehn Jahren der Um- und Anbauphase der Senioreneinrichtung „Haus Greefsgarten“ an der Ringstraße gedankt wurde.

„Aber während die zitierten Statistiken etwas über ein enormes Arbeitspensum aussagen, spricht die durchweg positive Resonanz auf das, was da an Ort und Stelle entstanden ist, eine noch viel deutlichere Sprache“, so Martin Stoof bei seiner Ansprache im Foyer des „Haus Greefsgarten“, das beispielhaft für das ganze Haus nach den umfänglichen Erneuerungsarbeiten modern und noch einladender als bisher daherkommt.

Foto: Seniorenzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen gGmbH

Unterstrichen werden Stoofs Worte durch den letzten Vorsitzenden des ehemaligen Bauausschusses, Günter Freudenberg: „Wir erleben hier einen „Ort zum Wohlfühlen“ für 146 Bewohnerinnen und Bewohner des „Haus Greefsgarten“ und auch für die 28 Mietparteien des zunächst als Ausweichquartier für das Umbauprojekt entstandenen und seit über einem Jahr als Service Wohnen „Haus Cordes“ genutzten Anbaus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den Gesamtstandort als attraktive Arbeitsstätte, Besucher und Gäste der Örtlichkeit zeigen sich von dem neu Geschaffenen beeindruckt.“

Freudenberg erinnert, dass die gesetzlichen Vorgaben auf Grundlage des Wohn- und Teilhabegesetzes NRW, denen zufolge bis 2018 Pflegeeinrichtungen über eine mindestens 80-prozentige Einzelzimmerquote verfügen mussten, im Detail immer wieder variierten. „Eine besondere Herausforderung, der wir uns auch jenseits des konkreten Baubeginns im Herbst 2015 immer wieder stellen mussten. Dennoch wurden Zeit und Kosten im kalkulierten Rahmen gehalten.

Eine besondere Ehrung wurde Günter Freudenbergs Vorgänger im Vorsitz des Bauausschusses, Dr. Jörg Dinger, zuteil. Der ehemalige Viersener Stadtdirektor gehörte bis zur Überschreitung der durch die Landeskirche vorgegebenen Altersgrenze nicht nur diesem Gremium, sondern auch dem Kuratorium des Seniorenzentrums an. Für seine großen Verdienste in der ehrenamtlichen Arbeit für die evangelische Kirchengemeinde und sein unermüdliches diakonisches Wirken wurde er stellvertretend von Pfarrer Hans Bretschneider mit dem goldenen Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet.

Ingrid Lefkes, die bis zum Erreichen der Altersgrenze auf jahrzehntelanges Wirken als Presbyterin, Diakoniekirchmeisterin und Kuratoriumsmitglied des Seniorenzentrums zurückblicken kann und als Letzteres nun ebenfalls offiziell verabschiedet wurde, war diese Auszeichnung bereits vor mehreren Jahren verliehen worden. (opm/paz)