Großzügige Spende: Feuerwehr Süchteln freut sich über externen Defibrillator

Seit den 1990er-Jahren werden sie zunehmend in öffentlichen Gebäuden und anderen Orten auch medizinischen Laien zur Verfügung gestellt, denn Defibrillatoren retten Leben. So gehören sie mittlerweile ebenfalls zur Ausstattung ausgebildeter Einsatz- und Rettungskräfte. Die neue, so wichtige Spende an die Süchtelner Feuerwehr kommt trotzdem hoffentlich nie zum Einsatz.

Viersen-Süchteln – Kammerflimmern, Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern, nur einige Umstände bei denen ein Defibrillator, auch Schockgeber genannt, zum Einsatz kommt, in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten wird.

Durch die großzügige Spende des in Süchteln niedergelassenen Haus- und Feuerwehrarztes Heinz Deimann, selber seit über 50 Jahren Mitglied der Süchtelner Feuerwehr und seinen Sohn Dr. Johannes Deimann, der in Viersen als Notarzt bei der Feuerwehr tätig ist, verfügt nun auch die Süchtelner Feuerwehr über einen AED.

Als es vor einiger Zeit darum ging im Löschzug Süchteln einen Automatisch Externen Defibrillator, kurz AED genannt, zu beschaffen und dieses Anliegen bei Heinz Deimann vorgetragen wurde, erklärte sich dieser spontan bereit dieses, bei Reanimationen sehr sinnvolle Gerät, dem Löschzug zu schenken. Der AED, der alle Schritte automatisch ausführt, ist bei sogenannten Laienreanimationen, wo noch kein Rettungsdienst anwesend ist eine gute Ergänzung, um Leben besser retten zu können. Nach Absprache mit seinem Sohn Johannes wurde einer dieser Lebensretter von der renommierten Firma „Zoll“ angeschafft. Neben der nicht alltäglichen Spende, die in erster Linie der Sicherheit der Mannschaft bei Übungen und Einsätzen dienen soll, vor allem aber zur schnellen Hilfe der Süchtelner Bürger, hatte Dr. Johannes Deimann eigens einen Unterricht ausgearbeitet, um die zahlreich erschienenen Kameraden in die Handhabung des Gerätes einzuweisen. Dazu ist der neue AED neben einem Notfallrucksack auf dem erstausrückenden Hilfeleistungslöschfahrzeug verlastet.

In den Reihen der Süchtelner Feuerwehr haben sich freiwillig Frauen und Männer zusammen gefunden um 24 Stunden täglich, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr, den Bürgerinnen und Bürgern Schutz und qualifizierte Hilfe in Notlagen zu gewährleisten. Um diesen Schutz aufrechterhalten zu können, freut sich die Süchtelner Feuerwehr über neue Mitglieder (http://www.xn--feuerwehr-schteln-d3b.de/).

Foto: privat