Großzügige Spenden ermöglichten Projekt in Kinder-und Jugendpsychiatrie

Hochspannung, Atemberaubende Tricks und eine Menge Spaß – genau das brachte das Zirkus-Projekt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen.

Viersen-Süchteln – Die Herbstferien sind vorbei. Der eine hat sie genutzt, um in Ruhe den Schmöker zu lesen, der seit Wochen im Regal wartet. Andere wiederum haben sich Seeluft um die Nase wehen lassen oder sind gewandert. Eine ganz besondere Erfahrung aber haben 35 Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) der LVR-Klinik Viersen gemacht: Sie wurden Artisten!

Jonglieren, Balancieren, Bewegen – der Kölner Spielecircus hatte eine Woche seine sprichwörtlichen Zelte auf dem Klinikgelände in Süchteln aufgeschlagen. In zwei Turnhallen trainierten und übten die 35 Nachwuchsartistinnen und –artisten. Vor vielen Freunden, Mitarbeitenden und Familien präsentierten sie zum Ende der Projektwoche, was sie mittlerweile so alles draufhaben. Und das war eine ganze Menge, wie sich die Gäste der Abschlussvorstellung im Festsaal der LVR-Klinik für Orthopädie überzeugen konnten.

Dass die Manege in Süchteln überhaupt erst eröffnet werden konnte, ist wohlwollender Unterstützung zu verdanken. Der Hilfsverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie steuerte 2.000 Euro bei. 1.500 Euro kamen vom Zonta-Club Viersen und 500 Euro außerdem von Zonta-Präsidentin Sabine Holthausen und ihrer Familie. „Unser großer Dank geht natürlich an die Spenderinnen und Spender, die dieses tolle Projekt unterstützt haben. Mit Leben gefüllt haben es unsere jungen Patientinnen und Patienten“, sagt Dorothee Enbergs, Kaufmännische Direktorin der LVR-Klinik Viersen.

„Projekte wie diese liegen uns besonders am Herzen“, sagt Sabine Holthausen. Als Präsidentin leitet sie die Geschicke des Zonta-Clubs. Insgesamt 34 berufstätige Frauen engagieren sich hier für den guten Zweck. Hauptanliegen ist dabei die Unterstützung von Mädchen und Frauen. Silke Breuksch, Vorsitzende des Hilfsvereins der KJP, erklärt, dass man gemeinsam das Zirkusprojekt mit Bedacht ausgesucht habe. „Überzeugend ist vor allem, dass es alle Altersgruppen anspricht und zudem alle Patientinnen und Patienten ihre individuellen Stärken mit einbringen können.“ Und das taten sie allemal – und sorgten so für Hochspannung, atemberaubende Tricks und eine Menge Spaß.

 

Foto LVR-Klinik Viersen: Freuen sich, dass der Spielecircus seine sprichwörtlichen Zelte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgeschlagen hat: (v.l.) Silke Breuksch (Vorsitzende Hilfsverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie), Sabine Holthausen (Präsidentin Zonta-Club Viersen) und Dorothee Enbergs (Kaufmännische Direktorin LVR-Klinik Viersen).