Grüne im Kreis Viersen fordern Tempo 30 in Städten

Die Grünen im Kreis Viersen schließen sich der Forderung „Tempo 30 in den Städten” der NRW Grünen an. Die Regelgeschwindigkeit 30km/h innerorts und die Möglichkeit für Kommunen einzelne Hauptverkehrsachsen davon auszunehmen und dort 50km/h zu erlauben, würde Kommunen klimaschonender und sicherer machen.

Kreis Viersen – Anlässlich der letzten Befassung des Bundeskabinetts mit der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung in Bezug auf Kommunen äußert sich Jürgen Heinen, Kreisvorstandssprecher der Grünen, folgend: „Es wurde erneut eine Chance verspielt, eine Verkehrswende in Kommunen leichter zu machen. Festhalten kann man, dass den Kommunen mehr Gestaltungsraum zugestanden werden muss. Sie wissen wo und welche Geschwindigkeit am besten passt, wo eine Ampel, ein Zebrastreifen, eine Fahrradstraße oder eine durchgängige Fahrradverbindung Sinn macht.“

Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat am 29.04.2021 geurteilt, dass das aktuelle Klimaschutzgesetz der Bundesregierung die Grundrechte zukünftiger Generationen verletzt. Die Klimaschutzziele seien im Gesetz über 2030 nicht zeitlich nah genug definiert. Eine Verkehrswende vor Ort ist Klimaschutz und zugleich die Zukunft der „Kommunen für Alle.“ „Mit relativ einfachen Lösungsansätzen kann man allen Verkehrsteilnehmer*innen gerecht werden, sie schützen und zugleich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen durch Klimaschutz sorgen“, so Reiner Neuss, Koordinator der grünen Kreisarbeitsgemeinschaft Verkehr. (opm/paz)

Foto: EM80/Pixabay

Ein Kommentar

  1. Viersen sollte aufwachen !
    Warum nicht generell 30-er Zone in der Innenstadt und in Wohngebieten?
    Andere deutsche Städte machen es seit vielen Jahren vor: Stadtkern 30-er Zone!

    Da gibt es sogar Städte, dort gilt in der City 20 km/h und in Wohngebieten 30 km/h. Im Stadtkern wurden verkehrsberuhigte Bereiche ( „Spielstraße“ ) eingerichtet. Fahrzeuge und Bürger sind gleichberechtigt im Schritttempo unterwegs.
    So wird der Stadtkern sicherer und der Umwelt tut es auch gut.

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