Halbzeit bei den Vogelschüssen in Viersen-Rahser

Die Vorbereitungen für die Schützen-Saison sind bereits in vollem Gange und in der gesamten Region wird auf die begehrten Vögel geschossen. In den vergangenen Tagen erreichten auch die Gruppierungen der St. Notburga-Bruderschaft Viersen-Rahser „Halbzeitstatus“.

Viersen-Rahser – Die Infanterie-Truppe lud zum traditionellen Vogelschuss in den Vereinsschießkeller der Bruderschaft in Viersen-Rahser. Seit ein paar Jahren stellt die Infanterie-Gruppe bereits einen zweiten Zug, der nur aus weiblichen Mitgliedern besteht. Mit dieser Erweiterung traten daher in diesem Jahr wieder Frauen und Männer gegeneinander beim Vogelschuss an, um ihre Gruppenmajestät zu bestimmen und wieder schaffte es eine Frau sich durchzusetzen, den begehrten Schuss auf den Vogel abzugeben.

So bleibt die Ehre in diesem Jahr in der Familie, denn Sigrid Peiffer übergab die Königswürde an ihre Tochter Sarah Schmitz, die beim 103. Schuss den Vogel von der Stange und damit den „Zugkönig“ holte. Nicht verwunderlich, denn Familienzugehörigkeit wird hier großgeschrieben – Kinder die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten sind nicht selten. Ohne Nachwuchs geht es im gesamten Vereinsleben nicht, ein wichtiger Faktor zum Erhalt der langjährigen Traditionen im Schützenwesen. (mh)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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