Hauptzollamt Krefeld 2020 erfolgreich gegen Schwarzarbeit

Ein gutes Jahresergebnis 2020 können die Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Krefeld vorlegen. Die an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach eingesetzten 102 Zöllnerinnen und Zöllner prüften dabei in ihrem Zuständigkeitsbezirk in Krefeld, Mönchengladbach, dem Rheinkreis Neuss und dem Kreis Viersen 613 Arbeitgeber.

Region – Da während des Lockdowns bestimmte Branchen nur eingeschränkt kontrolliert werden konnten, fokussierten sich die Prüfungen lagebedingt auf die Kurier-, Express- und Paketdienstleister, das Transportgewerbe, die Landwirtschaft sowie die fleischverarbeitenden Betriebe. Alle Kontrollen wurden aufgrund der Pandemielage unter strenger Einhaltung der entsprechenden Schutzmaßnahmen für die Gesundheit der Einsatzkräfte sowie der Beteiligten durchgeführt. Trotzdem konnten insgesamt im letzten Jahr 3265 Ermittlungsverfahren eingeleitet und 3270 abgeschlossen werden.

Der verursachte Schaden durch Schwarzarbeit lag mit über zehn Millionen Euro auf dem gleichen Niveau des Vorjahres. Auch zeigte die Neuausrichtung des Zolls mit der Konzentration auf die Bekämpfung der organisierten Formen der Schwarzarbeit und die risikoorientierten Prüfverfahren Wirkung. Die daraus resultierenden Ermittlungsergebnisse haben zu Freiheitsstrafen von insgesamt über 68 Jahren geführt, welche von den Gerichten verhängt wurden. Die Summe der festgesetzten Geldbußen und Verwarngelder beliefen sich auf über 270.000 Euro. (opm)

Foto: Hauptzollamt Krefeld