Heimische Stars feierten beim Familienfest auf der Viersener Kulturbühne

Getrennt in zwei Blocks feierten Besucher am Samstag den ersten Tag eines Familienfestes zum 50. Geburtstag der Gesamtstadt. Musik und Tanz standen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die am Mittag jedoch nur wenige Gäste anlockte. 
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Mit Musik und Tanz startete das Familienwochenende zum 50. Geburtstag der Gesamtstadt Viersen am Hohen Busch. Für die Kulturbühne brachen hiermit zudem die letzten Tage an, in den vergangenen Wochen hatten sich Musik, Comedy und Kino regelmäßig abgewechselt.

Mittlerweile zwar mit gelockerten Regelungen, aber dennoch immer noch mit dem Autokino-Prinzip war das Familienfest allerdings nicht ausverkauft, die Hitzewelle tat ihr Übrigens hinzu. Herbe Kritik an dem Konzept war daher im Vorfeld öffentlich geworden, einige Viersener boykottierten sogar die Veranstaltung.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Auf der Kulturbühne am ersten Tag des Familienfestes standen musikalische Acts im Vordergrund und nach einem Start mit den „Viersen All Stars“, die mit einem Arrangement des Udo-Lindenberg-Songs ‚Durch die schweren Zeiten‘ einen Blick auf die aktuelle Pandemie-Situation aufmerksam machten, ging es Schlag auf Schlag mit der Band ‚The Earls‘ weiter.

Zum Highlight im ersten Programmblock avancierte mit Leidenschaft und stimmgewaltigen Klängen der Dülkener Orpheumschor. Die größten Hits wurden begleitet von Filmaufnahmen der Veranstaltungen und spätestens, als die bekannte Hymne, die sonst mitten in der Nacht im Dülkener Bürgerhaus erklingt, mit ‚Ein schöner Tag‘ durch die Baumkronen wehte, hatten die talentierten Sänger jeden Gast und jedes Herz erreicht.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Den zweiten Block eröffnete die Fauth Dance Company, mittlerweile hatten teilweise die Gäste gewechselt und der Platz hatte sich im Gegensatz zum Mittag mehr gefüllt. Die Viersener Tänzerinnen und Tänzer nahmen ihre Zuschauer mit auf eine schwungvolle Reise durch Stile und Moden der letzten 50 Jahre.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Als grandiosen Abschluss zeichnete sich die Gruppe ‚Limited Edition‘ aus, die einen musikalischen Querschnitt durch 50 Jahre Rock- und Popgeschichte so gekonnt auf der Bühne präsentierte, das ihr der Jubel sicher war. Aufwändige Kostüme und ausgefeilte Choreografien rundeten die Veranstaltung ab, während die Erinnerung an Abba, Elvis oder sogar die Rocky Horror Picture Show spät am Abend mit nach Hause genommen wurden. (nb)

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming