Helenabrunn: An Pfingsten trotz Corona mit Glaube, Sitte und Heimat vereint

Bereits Ende März hatte die St. Mathias Schützenbruderschaft Helenabrunn als eine der ersten Bruderschaften ihr Heimat- und Schützenfest aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Dennoch sind die Schützen in diesen Tagen fest verbunden.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Helenabrunn – Mit dem Pfingstfest hätte die St. Mathias Schützenbruderschaft Helenabrunn traditionell in diesem Jahr zu ihrem Heimat- und Schützenfest eingeladen, doch momentan ist alles anders. Wenn auch das Schützenfest nicht stattfinden kann, so wehen dennoch die die Fahnen an den Häusern und auch ein Kranz zu Ehren der Verstorbenen legt die Bruderschaft nieder.

„Es hat uns in der Seele wehgetan, als wir im März unser Schützenfest abgesagt haben. Auch, wenn wir schweren Herzens Vorreiter waren, war es die einzig richtige Entscheidung, wie sich ja dann im Nachhinein herausstellte“, so Präsident Mike Lüpertz. „Auch wenn Corona uns derzeit fest im Griff hat, müssen und können wir nur nach vorne schauen.“ Während der Corona-Pandemie ist alles anders und so rief Lüpertz dazu auf die Fahnen auch ohne Schützenfest zu hissen. Viele folgten dem Aufruf, weshalb an diesem Wochenende in Helenabrunn und Heimer der Wind mit den Fahnen spielt und die Schützen ganz nach dem Leitspruch „Glaube – Sitte – Heimat“ in Gedanken fest vereint sind. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel