Historische „Schätzchen“ lockten zur Rundfahrt ins Niederrheinische Freilichtmuseum

Nachdem im vergangenen Jahr die beliebte Rundfahrt der historischen Trecker durch Grefrath und der Treckertreff im Niederrheinischen Freilichtmuseum Corona-bedingt ausfallen musste, zog die Veranstaltung am vergangenen Wochenende zahlreiche Zuschauer an.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Grefrath – Es ist bereits traditionell, dass sich am letzten Sonntag im September die Fans historischer Traktoren rund um das Niederrheinische Freilichtmuseum treffen. Aufgrund der Coronasituation musste das Treffen im vergangenen Jahr ausfallen und konnte nun, unter der 3G-Vorgabe, erfolgreich nachgeholt werden.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

So passte es hervorragend, dass Petrus bestes Wetter schickte, als die Motorengeräusche am Vormittag lauter wurden und die Augen nicht nur der kleinen Besucher begannen zu strahlen. Bis zu 2.000 Zuschauer durften zeitgleich auf dem Museumsgelände dabei sein, die ihre Handys und Kameras zückten, als sich die 220 Traktoren in Gang setzten.

Anke Petrat, Organisatorin des beliebten Events und Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums berichtete stolz von den Anfängen in den 1990er-Jahren, als die Ausfahrt gerade einmal mit dreißig Traktoren begonnen hatte.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

Ergänzt wurde das erfolgreiche Treffen durch die Eligius-Bruderschaft aus Dülken, die an diesem Tag in der historischen Museumsschmiede das Feuer anheizte.

„Endlich wieder Eisen im Feuer“ zeigten sich die fachkundigen Handwerker zufrieden und erleichtert, die selbst Herzen aus Eisen formten, bevor für die Besucher im Anschluss an das gesellige Miteinander und dem Wunsch nach einem baldigen Wiedersehen Kaffee und Kuchen im Tante-Emma-Laden angeboten wurden. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz