Hohlstraße: Zunächst vermisste Person war nicht in der Brandwohnung

Die Feuerwehr Viersen hat am vergangenen Samstag einen Küchenbrand in einer Wohnung an der Hohlstraße gelöscht. Der zunächst als vermisst geltende Bewohner war nicht in der Wohnung. Eine Nachbarin hatte den Brand gemeldet.

Viersen – Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen alarmiert. Im Dachgeschoß eines Hauses an der Holstraße brannte es. Als die Wehrleute eintrafen, drang der Rauch bereits aus den Fenstern.

Alle Menschen, die in dem Haus leben, hatte ihre Wohnungen verlassen. Nur der Bewohner der betroffenen Wohnung wurde vermisst. Die sofort eingeleitete Suche in der vollständig verrauchten Wohnung blieb ohne Ergebnis. Tatsächlich kam der Bewohner im Lauf der Löscharbeiten an die Einsatzstelle und meldete sich bei der Einsatzleitung.

Der Brandherd in der Küche war schnell gefunden. Er wurde zügig abgelöscht. Anschließend entrauchte die Feuerwehr die Wohnung. Der Schaden blieb gering. Nach einer Dreiviertelstunde war der Feuerwehreinsatz beendet. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses konnten zurückkehren. Die betroffene Wohnung wurde an den Bewohner übergeben. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Alarmiert waren die hauptamtliche Wache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Insgesamt waren 29 Feuerwehrleute und vier Kräfte des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt. (opm/paz)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming