Holiday on Ice feierte Premiere mit Standing Ovations

Mit „A New Day“ feierte die neue Holiday on Ice-Show am Mittwochabend eine umjubelte Weltpremiere im Grefrather EisSport & EventPark.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Grefrath – Es war ein grandioser Auftakt der neuen Eisshow, die mit mehr als 330 Millionen Zuschauern in der ganzen Welt nun zurück nach Deutschland kam. Im Grefrather EisSport & EventPark startete die sechsmonatige Tour der emotionalen Geschichte voller Liebe und Freude, die in 23 Spielorten eine Botschaft überbringen möchte. Die bildgewaltigen Bühnenbilder, die anspruchsvolle Artistik und das atemberaubende Kostümdesign ergänzte eine Vielzahl von visuellen Elementen. Das Kreativteam – und diesem dabei voran der renommierte Regisseur und Kreativdirektor Francisco Negrin – hat für die 40 professionell ausgebildeten Eiskunstläufer und Artisten aus verschiedenen Ländern eine Show der Superlative kreiert, die sicherlich die Holiday on Ice-Fans in ganz Deutschland begeistern wird.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

Bereit seit 44 Jahren gehört die Show immer im Herbst in Grefrath zum festen Programm, üblicherweise, denn im vergangenen Jahr ließ die Corona-Situation die Vorstellungen ausfallen. Umso erfreuter zeigte sich Bernd Schoenmackers als Geschäftsführer des Eisstadions endlich wieder Gäste begrüßen zu können. Die Premiere von „A New Day“ sei nach den langen Monaten der Schließung etwas besonderes und so sei bei allen viel Emotion im Spiel.

Seinen Worten folgten ausdrucksstarke Tänze die keine Worte mehr benötigten, es waren Gefühle und Eindrücke, die das Premierenpublikum vollends in ihren Bann zogen. Und irgendwie ähnelte die neue Show sogar der Situation, in der sich alle befunden haben, als sie sich aus einer Erstarrung heraus wieder annäherten, als sie sich nach dem langen Lockdown wieder neu fanden. Soyoun Park und Igor Reznichenko sind das Duo, welches in dieser Show neue Welten bereist, gefährliche Situationen übersteht. Fest hielt er sie, die Protagonistin „Aurora“ als gefühlvolles Wesen aus einer anderen Welt, schützte sie und zeigte ihr unseren Planeten, die Wunder des Lebens und wie fantastisch es ist in einer bunten Welt zu leben.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

Für Holiday on Ice-Geschäftsführer, Peter O’Keeffe, war das vergangene Jahr ein besonderer Ansporn viel Mühe und Liebe in die neue Produktion zu stecken: „Uns ist wichtig, den Zuschauern nach einer von Kultur- und Entertainmentverzicht geprägten Phase ein echtes Highlight zu schaffen. Dank der sehr guten und engen Zusammenarbeit mit den Veranstaltungsorten und allen weiteren Partnern blicken wir optimistisch und zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns, dass wir weiterhin an unserem Tourkonzept festhalten können.“ Ein Konzept, welches aus einer kleinen Hotelshow erwachsen ist und am 1. Weihnachtsfeiertag 1943 in Toledo/Ohio begann.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

Von den Anfängen ist längst nichts mehr zu spüren und wenn die Schlittschuhläufer aus Italien, Japan, Russland, Amerika und vielen weiteren Ländern über das Eis schweben, während das Licht die kalte Bühne stetig neu verwandelt und aus zunächst unscheinbar wirkenden Kostümen glanzvolle Symbiosen entstehen, dann können die Besucher nur erahnen, wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail zu dieser Show dazugehören. Eine beeindruckende Darstellung, die von den Gästen nicht nur bei verschiedenen Tanzeinlagen, darunter der mitreißende Auftritt von Cheyenne Pahde und Joti Polizoakis, mit Applaus belohnt wurden, als Dank gab es zu Recht Standing Ovations für einen atemberaubenden Abend. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums