Im Rahser verbanden sich Weihnachtslieder mit närrischen Klängen

Erstmals hatten die Rabaue im Viersener Notburgasaal mit ihrer Weihnachtsshow einen Stopp eingelegt und brachten dabei nicht nur altbekannte Lieder mit, sie warfen einen Blick auf Familie Quantz aus dem Kölner Eigelsteinviertel. Geschichten, die in der Weihnachtszeit begannen und dort endeten, wo der Hoppeditz regierte.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Rahser – Es dauerte nicht lange, da hatten am vergangenen Samstag die Bandmitglieder der Rabaue die Gäste im Notburgasaal soweit, dass bereits das Lachen durch den Raum hallte noch bevor das erste Wort einer neuen Geschichte rund um die kölsche Familie Quantz gesprochen worden war. Für die meisten Gäste war die Familie aus dem Eigelsteinviertel bis zu diesem Abend noch unbekannt, denn die Rabaue brachten erstmals ihre Weihnachtsshow auf die Bühne im Roahser Gürzenich.
Über Stunden hinweg verkörperten die Bandmitglieder nicht nur die Familienmitglieder, sie wussten ebenfalls genau, wie und wann es Zeit war für ein passendes adventliches oder närrisches Lied.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Die Familie Quantz, die bei der Rabaue-Show im Mittelpunkt stand, ist im Veedelskarneval nicht nur aktiv, sie lebt die 5. Jahreszeit. Umso wichtiger war es für Vater Schorsch einmal Prinz zu sein, doch dem Pförtner einer Kölner Versicherung fehlten bisher einfach die finanziellen Mittel. Allerdings wollte auch Frau Erna gerne einmal „Frau Prinz“ sein und so führte ein roter Faden durch die kurzen Stücke hin zum Adjutanten Herrn Schuster, ohne den das Leben der Familie hätte einfacher sein können, und natürlich zum großen Traum.

Schwierig genug und als dann noch die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest dazu kamen und die Familienmitglieder in typisch kölscher Art aneinandergerieten, war das Training für die Lachmuskeln garantiert und der Chor stimmte mit ein in die musikalischen Zwischenstücke. „Ich möcht so gern mit dir allein, auf einer kleinen Insel sein, eine Woche oder ein Monat oder ein Jahr“ … ob nun Monate oder ein Jahr, ein wenig warten werden müssen die Gäste des Abends auf die nächsten Planungen, denn eins ist sicher, bei diesem einen Abend soll es nicht bleiben. (cs)

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Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming