In den Farben vereint: Ki Ka Kai a startete neue Frühschoppentradition

Mit einer neuen jecken Frühschoppentradition begann am Wochenende die Ki Ka Kai a 1902 e. V. Boisheim, denn auch wenn sich die Karnevalisten der Vierstadt Viersen auf Veranstaltungen treffen, so ein bisschen Gemeinsamkeit fehlt dennoch – das wollen die Boisheimer nun ändern.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Boisheim – Viele Karnevalisten sehen sich während der Karnevalszeit an jedem Wochenende, erkennen sich jedoch ohne Ornat in den Sommermonaten kaum. Ein Umstand, den es dringend abzuändern gibt, dachte sich Marko Dillikrath, Präsident der Boisheimer Gesellschaft und rief mit der Ki Ka Kai a einen Frühschoppen ins Leben der am vergangenen Wochenende seinen Anfang nahm. „Wir möchten einmal während jeder Session ein Frühschoppen veranstalten zu der ein weiterer Verein der Vier-Stadt eingeladen wird. Dies soll dem Kennenlernen untereinander dienen“, so Dillikrath. „Immer wieder gehen wir auf Veranstaltungen oder richten eigene Veranstaltungen aus, kommen und gehen, ohne einander richtig zu kennen. Meist kennen sich nur die Vorstände und das möchten wir nicht mehr. Wir möchten mit jedem Verein einmal einen schönen Tag haben, sich kennen lernen, essen, trinken, plaudern und einfach nur Spaß haben!“

Hierfür hatte sich die Gesellschaft einiges einfallen lassen, die zum Auftakt der neuen Tradition die KKG Dülken 2011 e. V. empfing. Neben einem umfangreichen Speisenangebot, hatten auch die Körper der Jecken einiges zu leisten – zumindest von dem Moment an, als Prinzessin Gabi III. das Kommando beim Trockenbobfahren übernahm. Musikalisch begleitet wurde der Frühschoppen, der bis in den Nachmittag hinein andauerte, auch durch den bekannten Süchtelner Sänger Detlef Belk, der danach als neues passives Mitglied der Boisheimer begrüßt werden konnte. Für Ingo Brietzke, den Präsidenten der Kleinen Dülkener, ein gelungener Start einer tieferen närrischen Freundschaft, die mit einem dreifachen „Ki Ka Kai a“ und „Gloria tibi Dülken“ besiegelt wurde. (dt)

Kopf an Kopf beim Trockenbobfahren. Foto: Rheinischer Spiegel/Joachim Müller