Industrietradition im Herzen der Stadt – Die Sommertour führte Günter Krings zu Hepp-Schwamborn

„Tradition. Innovation. Strom.“ – unter diesem Dreiklang bietet die Hepp-Schwamborn GmbH & Co. KG ein breites Portfolio elektrotechnischer Lösungen für gewerblich-industrielle Kunden.

v.li.: Kuno Schwamborn, Dr. Günter Krings, Michael Déjosez und Markus Kaumanns – Text/Foto: CDU-MG

Mönchengladbach – Grund genug für den Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings, im Rahmen seiner Sommertour dem in dritter Generation inhabergeführten Unternehmen einen Besuch abzustatten. Geschäftsführer Kuno Schwamborn empfing Krings, der von Ratsherren Markus Kaumanns und Bezirksvertreter Michael Déjosez als Vertreter der CDU Rheydt begleitet wurde, an der Bunsenstraße. Nach einem Rundgang über das Firmengelände standen Geschichte, Gegenwart und insbesondere die Zukunftsperspektive von Hepp-Schamborn im Zentrum des Austauschs mit den Christdemokraten.

100 Jahre Hepp-Schwamborn – im vergangenen Jahr durften sich Kuno Schwammborn und seine Mitarbeiter über dieses stolze Firmenjubiläum freuen, wenn auch pandemiebedingt nicht gefeiert werden konnte. Seit der Gründung durch Kuno Hepp im Jahre 1920 ist das Unternehmen seinem Schwerpunkt, der Konstruktion und Installation elektrischer Industrieanlagen, treu geblieben. Anhand des stetigen Wandels der konkreten Projekte lasse sich, erläutert Kuno Schwamborn, der eine oder andere Innovationsschub in der europäischen Wirtschaftsgeschichte nachvollziehen.

Stand am Anfang die Vision, in der heimischen Textilindustrie Dampfmaschinen durch elektrische Antriebe zu ersetzen, gewannen in der Nachkriegszeit der Maschinenbau, die elektrische Ausrüstung von Pipeline-Anlagen und die Gebäudeinstallation mehr und mehr an Bedeutung.

Mittlerweile ist Hepp-Schwamborn in der Energie-, Gebäude- und Automatisierungstechnik breit aufgestellt. Auch die nächsten Schritte in der Elektromobilität und im Wohnungsbau möchte Kuno Schwamborn gemeinsam mit seinen rund 160 engagierten Mitarbeitern gehen: „Ohne die Ausdauer und das Innovationspotential unserer Mitarbeiter wären wir nicht da, wo wir heute sind. Wir legen großen Wert auf zufriedene Mitarbeiter und wollen trotz des kontinuierlichen Wachstums unsere familiäre Atmosphäre behalten.“

Dieser Philosophie entspricht die Bedeutung einer fundierten Ausbildung: „Wir stellen nicht nur in jedem Lehrjahr drei bis fünf Lehrlinge ein. Wir gewährleisten eine intensive Begleitung durch ausgewiesene Fachleute“, beschreibt Kuno Schwamborn seine Qualifizierungsstrategie: „Wir bilden in erster Linie für den eigenen Bedarf aus. Unsere Auszubildenden sind auch unsere Zukunft!“ Hepp-Schwamborn bietet Ausbildungsplätze als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik an.

Günter Krings zeigte sich beeindruckt von der Anpassungsfähigkeit und vom Innovationspotential des Unternehmens: „Mit Hepp-Schwamborn sieht ein traditioneller industrieller Handwerksbetrieb seine Zukunft im Herzen unserer Stadt. Darüber freue ich mich sehr. Denn ich bin überzeugt, dass in Deutschland und auch bei uns in Mönchengladbach industrielle Produktion möglich sein muss.“ Für unsere Region sei es, so Krings, von herausragender Bedeutung, dass es vor Ort Kompetenz in elektrotechnischen Spezialfragen gibt: „Ich denke nur an die Herkulesaufgabe, die Folgen des Braunkohletagebaus in den Griff zu bekommen. Und die Erfahrungen von Hepp-Schwamborn in der Pumpentechnik werden auch bei der Bekämpfung von Starkregen- und Hochwasserlagen leider immer wichtiger werden.“

Kuno Schwamborn und Günter Krings griffen zum Abschluss auch allgemeinpolitische Themen auf, wie die Problematik der Lieferketten oder die Belastung gerade sehr kleiner Betriebe durch Bürokratie. Einig waren sich Krings und Schwamborn bei einer zentralen Zukunftsaufgabe: „Die Digitalisierung ist der Schlüssel für eine innovationsfähige Gesellschaft. Egal ob in den Unternehmen oder in der Schule – wir brauchen gerade hier einen Modernisierungsschub.“