„Heiße Flitzer“ bei der InterClassics in Maastricht

Wer sich für alte Fahrzeuge interessiert, sollte einen Besuch in Maastricht überlegen. Vom 10.01.2019 bis zum 13.01.2019 werden Oldtimer aller Epochen im MECC präsentiert. Wir haben mal bei der InterClassics vorbeigeschaut.

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

Maastricht – Schon am Eingang klingt ältere Musik. Besucher können sich von einem DJ Platten auflegen lassen, die bis in die 50er reichen. Eine schöne Einstimmung auf die InterClassics. Im Kongresszentrum MECC sind die Hallen mit Ständen verschiedener Oldtimerhändler gefüllt. Hier finden sich manche Schätzchen. Oder auch richtige Schätze, selten produzierte Fahrzeuge aus allen möglichen Jahrzehnten.

Wer beispielsweise einen Jaguar E-Type sucht, hat gleich die große Auswahl: Coupe oder Cabrio, Sechszylinder und Zwölfzylinder in verschiedenen Baujahren und Farben. Alles steht nebeneinander, was der Händler gerade anbietet. Porsche neben Citroen oder Lamborghini neben BMW. Fein herausgeputzt sind die Fahrzeuge in jedem Fall. Die Laufleistungen reichen von mehreren Hunderttausend Kilometern bis zu einem praktisch fabrikneuen Mini in der Originalbauform mit gerade einmal 115 Kilometern auf der Uhr.

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

Als eine der größten Oldtimermessen in Benelux ist die InterClassics mit einem etwas anderen Angebot unterwegs als beispielsweise der Oldtimerteil der Motorshow in Essen. Tendenziell teurer aber oft auch eine ganze Menge hochkarätiger sind die Exponate.  Während der Messe versteigert das Auktionshaus Coys gleich noch wertvolle Stücke. Ob Mercedes aus den 30ern oder ein dicker 600er aus den 60ern, ist eine, wenn auch wahrscheinlich ganz schön teure, Auswahl zu finden. Die Auktion startet Freitag und Samstag jeweils um 14:00. Zur Teilnahme muss man einen Katalog kaufen.

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

Dieses Jahr ist Lancia ein Thema. Auf zwei Sonderflächen sind bekannte und seltenere Exemplare der Marke ausgestellt. Dazu kommen alle möglichen Ferrari, der ein oder andere Rolls oder auch Youngtimer aus den 80ern. Garniert werden die Autos mit einigen Händlern von Sammelobjekten, Büchern und passender Kleidung. Sogar Koffer und gleich eine ganze Tankstellenausrüstung mit reichlich Neonreklame kann man erwerben. Die Anfahrt von Viersen dauert ca. 45 Minuten. Für Oldtimerfans lohnt sich der ansonsten stramme Eintrittspreis. Tipp: Auf jeden Fall die Tickets vorher über die Internetseite InterClassics kaufen. Das ist deutlich billiger und man spart sich die Schlange vor der Kasse. Samstag und Sonntag dürfte es ziemlich voll werden. Wer noch freitags fährt, sollte auch weniger Parkplatzsorgen haben. Die Stimmung ist generell entspannt, am Wochenende könnte es etwas stressiger werden. (gg)

Foto: Rheinischer Spiegel/gg