InterVIEw: Ein Quartier für Jung und Alt entsteht im „Belgischen Viertel“

Nur noch Stehplätze waren frei, als am gestrigen Nachmittag das Viersener Bündnis für Familie zum ersten Mal im neuen EDEKA-Markt an der Lütticher Straße zusammen kam, um mit baldigen und jetzigen Bewohnern sowie Interessierten über die Lebensqualität im „Belgischen Viertel“ und „Am Nordkanal“ einen gemeinsamen und informativen Dialog zu führen.

Viersen – In das Restaurant „Namenlos“ im neuen EDEKA-Markt hinter dem Viersener Bahnhof hatte das Viersener Bündnis für Familie eingeladen und gerne waren viele dem Termin zur Stadtgespräch-Reihe gefolgt. Das Viersener Bündnis, ein Netzwerk unterschiedlicher Institutionen und Privatpersonen, setzt sich seit über zehn Jahren für Familie und die Familienfreundlichkeit in Viersen ein. Die Zukunft und Lebensqualität im neu geschaffenen „Belgischen Viertel“ und dem anliegenden Bereich „Am Nordkanal“, wurden deshalb gestern in den Mittelpunkt gerückt. Zwischen Krefelder Straße, Antwerpener Platz, Brüsseler Allee und Güterstraße entsteht zurzeit auf einem Areal von über 27.000 m² ein neues Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und seniorengerechten Wohnungen. Mit weiteren Neubauprojekten in direkter Nachbarschaft und dem Wohngebiet „Am Nordkanal“ nimmt hinter dem Viersener Bahnhof ein moderner Wohn- und Lebensraum mehr und mehr Gestalt an, bereits eröffnet hatte Anfang April der EDEKA-Markt.

Carsten Zielke persönlich nutzte gerne die Chance die Gäste zu begrüßen, bevor Oliver Bossmanns die Moderation zu „Jung und Alt, Tür an Tür“ gekonnt übernahm. Seine Gesprächspartner waren ein bunter Mix aus Vertretern der Stadt, aus dem Gewerbe und der Anwohnerschaft. Harald Droste und Christian Giardina (Stadt Viersen), Daniela Seipelt (Anwohnerin), Susanne Thewißen-Beckers (Seniorenzentrum der Ev. Kirchengemeinde Viersen gGmbH) und Julia Zaum (Prangenberg & Zaum) nutzten die Chance auf Pläne, Chancen und Perspektiven für das noch junge Quartier aufmerksam zu machen. „Ich finde es wichtig, dass wir alle gemeinsam ein ganz tolles Quartier entstehen lassen und möchte deshalb mit meinen Kollegen auch im Hinblick auf unsere Projekte die Netzwerke hier vor Ort weiter ausbauen“, so Susanne Thewißen Beckers. „Wir können hier viel auf die Beine stellen und dafür werden wir uns einsetzen.“ (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel