Jazzfestival in der Remigiuskirche eröffnet

 

Dieses Wochenende ist in Viersen geprägt vom mittlerweile 34. Jazzfestival, welches in diesem Jahr mit einem Corona-konformen Konzept aufwartet. Zu Beginn lockte der musikalische Hochgenuss mit einer Verschmelzung von Orgel und Jazzpiano in die ausverkaufte Remigiuskirche.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – Für den Organisten Reinhold Richter war der Weg nach Viersen nicht ganz so weit, ist er doch bereits seit 1982 als Kantor und Organist an St. Helena in Mönchengladbach-Rheindahlen für die Kirchenmusik verantwortlich.

Foto:Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Sein umfangreiches Repertoire bewies der in der Lüneburger Heide geborene Musiker mit Werken des Romantikers Felix Mendelssohn-Bartholdy, des Minimalisten Philip Glass, des Klangmystikers Olivier Messiaen und des Nonkonformisten Jehan Ariste Alain, die im Anschluss an die Orgelpräsentation in einer Neuordnung die hohen Kirchendecken erfüllten.

Foto:Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Unter dem Titel Scared Musik war der Düsseldorfer Pianist, Keyboarder und Komponist Sebastian Gahler seinem Rhythmus gefolgt. Er hatte die ausgewählten Stücke für das 2003 gegründete Sebastian Gahler Trio geformt und ihnen einen moderne Jazzklang eingehaucht. Uraufführungen, die mit freien Improvisationen der Jazzmusiker Sebastian Gahler (Piano), Matthias Nowak (Bass) und Silvio Morger (Drums) als Working Band ergänzt wurden.

Foto:Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Nach zahlreichen Konzerten im In- und Ausland bilden die drei Solisten längst ein eingespieltes Team, welches mit lebendigen Klangfarben-Kunstwerken auf den bereits erschienenen Alben Meditation (2009) und Trust (2011) sowie live eindrucksvoll überzeugt. (cs)