Jens Düwel wird GMG-Geschäftsführer

Über einen ganz besonderen „Zuwachs“ herrscht zurzeit Freude im Team der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) der Stadt Viersen: die Neubesetzung der Geschäftsführerposition der städtischen Tochter. Jens Düwel übernimmt den Staffelstab der Führung von der Technischen Beigeordneten Beatrice Kamper, die als Interims-Geschäftsführerin engagiert eingesprungen war, nachdem Thomas Küppers im vergangenen Jahr im Mai die Geschäftsführertätigkeit niedergelegt hatte.

Foto: GMG Viersen

Viersen – Bereits seit 1996 verfolgt die GMG die Aufgabe, neue Wohn- und Gewerbegebiete zu planen, die Flächen zu erwerben und zu erschließen, um sie dann zu vermarkten. Die wachsenden und sichtbaren Erfolge der GMG in den letzten Jahren mit bemerkenswerten Projekten in einer interessanten Region gehörten für Jens Düwel zu den entscheidenden Gründen, sich unter die Bewerber zu mischen. Jetzt wird der Diplom-Geograph die GMG mit vielen Jahren Erfahrung und Knowhow in der Projektentwicklung und -umsetzung bereichern. Herausfordernde Aufgaben der Vergangenheit haben ihm gezeigt, dass eine erfolgreiche Projektentwicklung außer einer überzeugenden Vision vor allem sehr viel Überzeugungsarbeit, Optimismus, Kommunikation und Entschlossenheit erfordert. Bei der Entwicklung des Quartier Eurobahnhof in direkter Innenstadtlage der Landeshauptstadt Saarbrücken (ehemals Saarbrücken 21) beispielsweise, die Jens Düwel als verantwortlicher Projektleiter seit Anfang der 2000er Jahre maßgeblich initiiert hatte, ging genau diese Rechnung auf: Das Ergebnis entschädigt für die teilweise mühsamen und zeitintensiven Entwicklungsprozesse.

Leidenschaft für komplexe Projekte – Mit dieser Haltung startet Düwel auch in seine neue Aufgabe. „Man spürt sofort, dass sich hier in Viersen in den letzten Jahren viel entwickelt hat“, nimmt Düwel den neuen Ort seines Wirkens wahr, „neue Wohngebiete, insbesondere für Familien, sind in den einzelnen Stadtteilen entstanden und entwickeln sich auch aktuell sehr positiv.“ Auch die Dichte an Gewerbegebieten mit einer Vielzahl an innovativen Unternehmen ist für ihn sofort erkennbar. Weitere herausfordernde Handlungsbedarfe und zugleich eine reizvolle Aufgabe sieht er – wie in sehr vielen Städten in Deutschland – vor allem im innerstädtischen Bereich und im Einzelhandel. Es hat für Düwel einen sehr großen Reiz, nun an der Weiterentwicklung einer Stadt maßgeblich mitzuwirken und aktuelle Trends in komplexen Projekten aufzugreifen. „Projektentwicklung erfordert dabei die Leidenschaft, von einer ersten Idee über einen meist recht steinigen Weg zu einem baulich und wirtschaftlich erfolgreichen Abschluss zu kommen“, ist Düwel überzeugt, „diese Leidenschaft ist Grundlage und Motivation für meine tägliche Arbeit.“

Damit die GMG solche Herausforderungen und alle ihr anvertrauten Aufgaben weiterhin mit exzellenten Resultaten meistern kann, sieht Düwel in seiner Geschäftsführer-Tätigkeit eine wesentliche Aufgabe darin, für eine nachhaltig erfolgreiche und wirtschaftlich stabile Entwicklung des Unternehmens zu sorgen. „Da sich die gesellschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen mit großer Geschwindigkeit verändern, müssen wir mögliche Entwicklungen und Trends als Projektgesellschaft früh erkennen und entsprechende Potenziale für den Standort Viersen schaffen“, so Düwel. Hier ist sein Ehrgeiz, schneller zu sein als die Konkurrenz in der Region.

Zunächst will er die Vielzahl der laufenden Projekte der GMG kontinuierlich und erfolgreich weiterentwickeln bzw. abschließen und wünscht sich dabei einen fließenden und nahtlosen Übergang. Angesichts der wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen sieht er perspektivisch die kleinteiligen, innerörtlichen Projektentwicklungen immer stärker in den Fokus rücken. Die Weiterentwicklung der Impulsquartiere werde dabei eine Priorität haben.

Die privaten Veränderungen haben Jens Düwel und seine Frau auf jeden Fall fließend empfunden. „Der Umzug vom Saarland in die Region war für meine Frau und mich selbstverständlich“, so der neue Geschäftsführer, „wir leben jetzt seit Anfang August am Niederrhein und die ersten Eindrücke sind sehr positiv.“ Beide freuen sich besonders auf die weitere Erkundung ihres neuen Lebensraums und auch auf neue Orte und Vereine für sportliche Aktivitäten. Im grünen und naturreichen Viersen soll insbesondere das Radfahren wieder intensiver die Freizeit des Ehepaares Düwel bestimmen, das nämlich war in Saarbrücken aufgrund der Topographie deutlich eingeschlafen. (opm)

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