Kaninchen in Not – In Dülken wurden 15 Tiere in Sicherheit gebracht

Kaninchen auf dem neuen Radweg von Dülken Richtung Waldniel sind an sich nicht ungewöhnlich. Doch die Exemplare, die Radfahrende dort am vergangenen Montag entdeckten, gehörten dort offensichtlich nicht hin. Denn: Das waren keine freilebenden Wildtiere, sondern Haustiere.

Viersen-Dülken – Über die Polizei erreichte die Meldung um kurz nach 17 Uhr den Bereitschaftsdienst des Kommunalen Ordnungsdienstes Viersen (KOV), der sofort aktiv wurde. Etwa 20 Tiere, so die erste Schätzung, hoppelten in dem Bereich südlich des Amerner Wegs herum. Neben zwei Mitarbeitenden des KOV eilten Kräfte der Feuerwehr Viersen hinzu, um die Tiere zu retten.

Parallel zu weiteren Anrufen bei der Polizei kamen mehrere Bürgerinnen und Bürger an den Ort des Geschehens und halfen ebenfalls, möglichst viele der Kaninchen einzufangen. Sogar eine Drohne wurde eingesetzt, um möglichst alle Flüchtigen zu finden. Bis zum Einsatzende gegen 22 Uhr waren 15 Kaninchen in Sicherheit. Mit Lebendfallen sollten weitere der Nager eingefangen werden. Am Dienstag wurde die weitere Bearbeitung der Angelegenheit an das zuständige Veterinäramt des Kreises Viersen abgegeben. Der kümmert sich nun sowohl um die Kaninchen als auch um die Frage, wie die Tiere an den Radweg kamen.

Foto: Stadt Viersen