Katerini – Erholen, feiern und genießen mit kosmopolitischem Flair

In der Nähe des Schlachtfeldes von Pydna und in der Ebene von Pieria lockt Katerini als beliebter griechischer Urlaubsort mit der Nähe zur Ägäis, einem pulsierenden Nightlife und einem der schönsten Strände der Olympischen Riviera.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Katerini/Griechenland Rund sechs Kilometer von der Ägäis entfernt und mit der Nähe zu archäologischen Stätten wie der Stadt Dion aus dem 5. Jahrhundert vor Christus sowie der venezianischen Festung Platamon hat sich Katerini in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Touristenziel entwickelt. Besonders für Ausflüge zu dem an der Ostküste Griechenlands liegenden Olymp, dem Sitz der Götter, bietet sich die Stadt als idealer Ausgangspunkt an. Den zentralen Punkt der Stadt bildet die sogenannte Platia, ein großer Platz am Beginn der Fußgängerzone, der von Geschäften, Tavernen, Cafés und Restaurants gesäumt ist.

Den zentralen Punkt der Stadt bildet die sogenannte Platia, ein großer Platz am Beginn der Fußgängerzone, der von Geschäften, Tavernen, Cafés und Restaurants gesäumt ist. Foto: Rheinischer Spiegel

Liebhaber eines lebendigen Nachtlebens kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Shoppingbegeisterte und Sonnenanbeter an den Stränden von Korinos, Paralia und Olympiaki Akti. Besonders der 10 km lange und flach abfallende Sandstrand Paralia-Katerini gehört zu den schönsten Stränden an der Olympischen Riviera mit seinem feinen, sauberen Sand und dem kristallklaren Wasser. Bereits seit einigen Jahren wird das Gebiet regelmäßig mit der europäischen Blauen Flagge ausgezeichnet und bietet auch Wassersportlern ein wahres Paradies. Im Sommer feiert hier halb Katerini mit den Gästen, haben sich an der Strandpromenade doch zahlreiche Tavernen und Clubs für Nachtschwärmer angesiedelt.

Bereits seit einigen Jahren wird das Gebiet regelmäßig mit der europäischen Blauen Flagge ausgezeichnet und bietet auch Wassersportlern ein wahres Paradies. Foto: Rheinischer Spiegel

Wer es etwas ruhiger mag, der besucht den Katerini Municipal Park mit seinen Wasserfällen, den pittoresken Platanenwald im Ortsteil Neokassaria oder genießt den beeindruckenden Blick auf den sagenumwobenen Göttersitz Olymp und auf das Pieria Gebirge, die Heimat der Musen, der neun Göttinnen der Kunst und Wissenschaft. Am Wochenende wird der große Markt zu einem begehrten Anziehungspunkt, auf dem nach Herzenslust durch Bekleidung, Souvenirs und Lebensmittel aller Art gestöbert werden kann.

Wer es etwas ruhiger mag, der besucht den Katerini Municipal Park mit seinen Wasserfällen und den angrenzenden Tavernen. Foto: Rheinischer Spiegel

Ihren Namen erhielt die im Südwesten der griechischen Provinz Makedonien liegende Stadt zwischen dem Bergmassiv der Ori Pierias und dem Thermaischen Golf von keiner Geringeren als Katharina von Alexandria (Agia Aikaterini), einer griechisch-orthodoxen Märtyrerin aus dem 4. Jahrhundert. Gegründet in der Nähe des Schlachtfelds von Pydna, wo Makedonien unter seinem König Perseus 168 vor Christus gegen die Römer seine Unabhängigkeit verlor, entstand die Stadt wahrscheinlich in der Zeit, als das Gebiet zum Osmanischen Reich gehörte.
1912 wurde Katerini während des Ersten Balkankrieges von der osmanischen Herrschaft befreit und war bis 1949 die Hauptstadt eines Landkreises der Präfektur Thessaloniki. (nb)

Im Sommer feiert hier halb Katerini mit den Gästen, haben sich an der Strandpromenade doch zahlreiche Tavernen und Clubs für Nachtschwärmer angesiedelt. Foto: Rheinischer Spiegel

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