Keine guten Partner: Die Viersener Note und das Wetter

Die Hoffnung auf sich durch die Fußgängerzone schiebende Menschenmassen konnten die Veranstalter und Teilnehmer der Viersener Note in diesem Jahr schnell vergessen. Das Wetter meinte es nicht gut mit der Veranstaltung, die einiges zu bieten hatte.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – Die gesamte Viersener Innenstadt wurde am Sonntag zur Bühne der Viersener Note, dem Stadtfest zum Herbstbeginn. Begleitet vom Regen fanden allerdings vergleichsweise zu den letzten Jahren nur wenige Besucher den Weg in die Innenstadt. Viele hatten sich meistens besondere Programmpunkte auf den Bühnen ausgesucht und besuchten gezielt diese Vorführungen, verblieben aber nicht lange genug in der Innenstadt um auch den verkaufsoffenen Sonntag zu nutzen.

Wer sich vom Regen nicht abhalten ließ, dem bot sich auf der Löhstraße ein Bereich, der an diesem Tag im Zeichen der Interkulturalität und Integration stand. Kreative Angebot für alle Altersstufen von Henna-Tattoos bis zu Glückssteinen mit internationalen Symbolen oder das interaktive Infomobil des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete, welches multimedial Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration mitbrachte regten zum Nachdenken über die aktuelle Situation innerhalb unserer Gesellschaft an.

Foto: Rheinischer Spiegel

Musikalisches, Tänzerisches und Gesangliches wurde gleich nebenan auf dem Remigiusplatz geboten, der an diesem Tag fest in der Hand der Tanzschule Behneke war. Von hier aus führte der Weg weiter durch die Innenstadt, vorbei an Markt- und Imbissständen, Kunstgewerbe und Schmuck bis hin zum Sparkassenvorplatz. Hier wartete die zweite Bühne auf die Besucher und ein abwechslungsreiches Programm aus Live-Musik vom Schulorchester der Anne-Frank-Gesamtschule, Modeschauen oder den Tänzen der griechischen Tanzgruppe „Meraki“, die die begeisterten Zuschauer direkt zum Mittanzen aufforderte. Leider fanden dann nur noch wenige den weiteren Weg vorbei an der Autoshow auf dem südlichen Teil der Hauptstraße bis hin zum Kinderflohmarkt, der bedingt durch den immer wieder einsetzenden Regen, große Lücken und mit Folie abgedeckte Tische aufwies. (cs)


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