Keine Immobilienbörse in 2020, aber eine Baumesse im kommenden Jahr

Die Immobilienbörse in der Viersener Festhalle wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Planungen für eine Baumesse auf dem Hohen Busch in 2021 haben jedoch bereits begonnen.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – Die Planungen zur Immobilienbörse 2020 waren bereits im Vorfeld strittig, doch im Wirtschaftsförderungsausschuss bestand allerdings zumindest in dem Punkt Einigkeit, dass eine Neukonzeption nötig wurde. Erste Gespräche wurden mit einem Anbieter aus Münster geführt, der nun 2021 in den Blick genommen hat, denn die Verwaltung hält es nicht vertretbar eine Veranstaltung dieser Größenordnung – auch wenn solche Veranstaltungen im Oktober wieder erlaubt sein sollten – anzubieten.

Entstehen könnte eine Baumesse auf dem Hohen Busch vom 8. bis 10. Oktober 2021, wobei aus den Fraktionen der Wunsch laut wurde über einen anderen Standort nachzudenken. Der Anbieter aus Münster, die BaumesseE GmbH, richtet bereits an zwölf Standorten in Nordrhein-Westfalen solche Messen aus, die näheren Standorte sind Mönchengladbach und Essen – mit ihm soll nun ein Feinkonzept erarbeitet werden, über das dann von der Politik noch abgestimmt werden muss. Der Veranstalter selbst war auf das Festivalgelände am Hohen Busch aufmerksam geworden, wonach sich mehrere Kontakte zu der Ausrichtung einer Baumesse nach bewährtem Konzept am Standort Viersen ergaben.

Die grundsätzliche Machbarkeit für die Durchführung einer Baumesse wird derzeit verwaltungsintern geprüft, zudem sollen lokale Aussteller einbezogen werden. Die Kosten dieser Veranstaltung wird nach aktuellen Planungen fast vollständig, ein Kostenfaktor von rund 15.000 Euro für die Stadt Viersen bleibt, der Anbieter tragen, der diese Messe über einen Eintritt sowie Standgelder finanzieren wird. Offen blieben die Fragen nach den Details der Kosten, Standgeldern für heimische Angebote oder was ist, wenn sich nur vierzig statt hundert Anbieter melden. Der Veranstalter strebt bereits im ersten Jahr eine Größenordnung von etwa 100 Ausstellern und ein Besucheraufkommen von rund 10.000 Gästen an drei Tagen an. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel