KG Botterblom Giesenkirchen feiert 70 jähriges Jubiläum und ehrte Jubilare

Im Rathaus Giesenkirchen hatten sich die Mitglieder und Ehrensenatoren der KG Botterblom in gemütlicher Runde zusammengefunden, um langjährige Mitglieder zu ehren.
von RS-Redakteurin Marlene Katz

Geehrte Mitglieder

Mönchengladbach – Stefan Neus, Vorsitzender der Gesellschaft begrüßte die Anwesenden und ganz besonders den Bürgermeister und Ehrensenator Hajo Siemes.

Zu Beginn des Treffens wurde allen mitgeteilt, dass die IG Kinderkarneval Giesenkirchen einen neuen Vorstand gewählt hatte. Gudrun Gruhn, Vorsitzende seit der Karnevalssession 2012/2013 und Ehrensenatorin der Gesellschaft, hatte im Vorfeld erklärt, für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen, um es in jüngere Hände zu geben.

Die Mitglieder wählten einstimmig Oliver Büschgens, ebenfalls Ehrensenator der Botterblom, zu ihrem Nachfolger. Gudrun Gruhn wird aber als neue Geschäftsführerin für zunächst ein Jahr weiter im Vorstand mitarbeiten um die laufenden Planungen für den Karneval in Giesenkirchen in dieser Session abzuschließen. Unterstützung findet sie in dieser Position bei Tanja Kebben, die an die Aufgabe der Geschäftsführerin herangeführt werden soll. Schriftführer bleibt in der bewährten Art und Weise Michael Linke.

Verabschiedet aus dem Vorstand wurde der bisherige Geschäftsführer Stefan Neus, der in seiner Funktion als Vorsitzender der KG Botterblom weiterhin eng mit der IG Kinderkarneval zusammenarbeiten wird. Für ihre geleistete Arbeit erhielten sie als Dankeschön einen Ehrenpreis.

Ehrensenatoren der Gesellschaft

Weiter ging es mit der Vorstellung der neuen Ehrensenatoren. Dies waren der frühere Vorsitzende Karl Odenkirchen sowie Volker Küppers, Bezirksvorsteher Mönchengladbach-Ost. Sie erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Stefan Neus die entsprechenden Urkunden.

Für den Vorsitzenden war es eine große Freude, langjährige Mitglieder für ihre Verbundenheit zur Gesellschaft ehren zu dürfen.

Dies waren Angelika Palmen und Hans Röttges für 44 Jahre, sowie die Eheleute Rolf und Elfriede Kamphausen für 55 Jahre. Gleichzeitig wurde Elfriede Kamphausen zum Ehrenmitglied ernannt.

Im weiteren Verlauf des Abends erhielt der Sitzungspräsident Thomas Klein die alte, neu aufgearbeitete Präsidentenkette, die er mit Stolz in Empfang nahm.

Zur Auflockerung des Abends hatte man Anna Leonie Pütz verpflichtet, die sich nach ihrer Amtszeit als Kinderprinzessin 2016 der Stadt Mönchengladbach, mit einer Solokarriere selbständig gemacht hat. In diesem Jahr lautet ihr Motto „ich bin solo“.

Nachdem Anna sich von ihrem Ex getrennt hatte, meinte ihre Oma, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn und du schaffst das schon. Das schafft man aber nur, wenn man einen Streit vermeiden will mit drei magischen Worten: du hast Recht, ich bin schuld und ich will keine Schokolade. Untermalt mit dem Titel von Trude Herr „Ich will keine Schokolade“.

Mitglieder der Gesellschaft

Weiter gab Oma ihr den Rat, sie solle bei einem neuen Versuch auf 5 Dinge achten und zwar soll er charmant sein, einen guten Job haben, er muss richtig anpacken können und ein guter Hausmann sein. Aber diese vier Männer dürfen sich niemals kennenlernen.

Mutig und mit Tatendrang hat sie sich dann bei einer Dating-App angemeldet, hat 11 Minuten gewartet, aber es tat sich nichts. Aber in der 12 Minute meldete sich ihr Traummann, 25 Jahre, mit roten Rosen und sie war sich sicher, das ist ihr Traummann. Musikalisch meinte sie dann, „wegen dir schlafe ich keine Nacht“.

Vor dem Kennenlernen ging sie zu ihrer besten Freundin und erzählte ihr, dass sie einen treffen würde, der Roberto hieß, was diese für ein Gerücht hielt. Roberto kam zwar, aber dann stellte sich heraus, dass es ein dicker Biker war, und nicht in ihren Vorstellungen entsprach. Sie flüchtete ins nächste Café und bestellte einen Cappuccino bei dem Kellner, der aussah wie ein Kubaner und ihr absoluter Traummann war, sie wäre zum Heiraten sofort bereit gewesen. Er nannte sich Alexandro und es hat funktioniert.

Anna Leonie Pütz

Sie lud ihn zu sich ein und es gab Hackbraten mit Zwiebeln und Bratkartoffeln. Er kam und stand mit Narzissen vor der Tür, was bedeutete, lass dich mit mir ein, denn dann erlebst du die Reise der Liebe. Untermalt mit der Musik „Anna, komm wir fahren nach Havanna“.

Vor dem Essen wurde dieser Prachtmann weiß wie ein Käsekuchen und stotterte, dass er Vegetarier sei und in Wirklichkeit Alexander Meier mit ei heiße. Das hat mir dann gereicht.

Über ihre Freundin lernte sie dann noch einen sogenannten Cowboy kennen, der mit ihr Pferde stehen und Kutschen ausrauben wollte. Aber dann stellte sich heraus, dass es nur ein Muttersöhnchen war.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, denn jeder findet einmal einen. Das Problem ist nur, wer einen Knall hat muss lange suchen um einen zu finden, der auch einen Knall hat und so wird sie vielleicht auch weiterhin Single bleiben.

Als Dankeschön für diesen phantastischen Vortrag erhielt sie den ersten Jubiläums-Orden aus der Hand von Stefan Neus.

Auch die Ehrensenatoren und Mitglieder sowie die Presse erhielten den entsprechenden Orden. Bei kühlen Getränken und Gesprächen endete dieser Abend.