Kinderbüttennachmittag mit Ramm die Bamm und dem Stippeföttchetanz

Zu den närrischen Veranstaltungen im Rahser Gürzenich gehören in der 5. Jahreszeit auch die Kinderbüttennachmittage der Roahser Jonges für die kleinen Jecken aus nah und fern. Ein buntes Programm von und für den karnevalistischen Nachwuchs wurde so am vergangenen Sonntag geboten.

Viersen-Rahser – Allroundmusiker Roland Zetzen begleitete am Sonntag das abwechslungsreiche Programm des 1. Kinderbüttennachmittags der KG Roahser Jonges 2019 im Rahser Notburgasaal, für den der närrische Nachwuchs sich hatte einiges einfallen lassen.

Der bunt geschmückte Saal noch von der Galasitzung rundete den Nachmittag passend ab, den auf der Bühne der Hoppereiter (Kemal Saribas) mit Hoppeditz (Lotte Heider) eröffnete bevor die Tanzgruppe der Minis mit farbenprächtigen Kostümen den Zirkus ins Rahser holten. Die Trainerinnen Fabienne Mangold und Denise Pelzer hatten sich mit den kleinen TänzerInnen wieder ein besonderes Highlight ausgedacht, perfekt als Programmpunkt, der bei der diesjährigen Kinderprinzenproklamation seine Premiere gefeiert hatte.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Sie heizten den begeisterten Saal an für den Auftritt der diesjährigen Tollitäten, den bereits bereit stand das Kinderprinzenpaar mit Oskar I. und Greta I., die ihre blaute Bütten-Tonne hoch gefüllt mit Kamelle im Gepäck hatten. Nicht nehmen ließen sie sich ihr Lied und ebenfalls die Proklamationspunkte wurde erneut verlesen, schließlich forderten sie freies W-Lan, eine Auto-freie Innenstadt, Kicken auf der Straße und Smartphones nach Wahl von der Stadt Viersen.

An die königliche Rede schloss sich der traditionelle Stippeföttchetanz an, bevor dann auch das „große“ Prinzenpaar die Bühne gemeinsam mit der Prinzengarde stürmte. Groß und klein, ein fantastisches Bild, welches nur noch getoppt wurde durch den gemeinsamen Tanz der großen und kleinen Prinzengarde.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Begeisternd ebenfalls die kleinen und großen Mariechen, die gekonnt zeigten, dass der Nachwuchs weiß wie Karneval geht, bevor die Nachwuchsbüttenredner Sophie Luhnen und Luca Fandrich keinen Lachmuskel schlafen ließen mit ihrem Sketch „Fründe in de Bütt“. Dann wurde es abenteuerlich mit dem Tanz der Prinzengarde als wilde Piraten und die Partystimmung nahm nochmals Fahrt auf mit dem Karnevalsmedly bevor es dann ein wenig ruhiger, aber nicht weniger kunstvoll auf der Bühne mit dem Rahser Tanzpaar wurde. Selbstverständlich ließen sich auch die Kinderprinzenpaare aus Dülken und Süchteln diesen Nachmittag nicht entgehen, wobei sich unter die Gäste auch ein Erwachsender mit einer Überraschung „geschmuggelt“ hatte. Der diesjährige Roahser Häer, Werner Lohmanns, übergab voller Freude den ersten Spendenumschlag an das amtierende Kinderprinzenpaar, welche die Unterstützung in Vertretung für den Förderverein des Rahser Kinderkarnevals gerne entgegennahmen. Die Darbietungen der Tanzgarde und der Jugend mit einem Wasserballett ohne Wasser, aber umso fantasievoller rundeten den Nachmittag ab, der gegen 17 Uhr langsam sein Ende fand.

Am 20. Januar haben kleine Jecken noch einmal die Chance beim Kinderbüttennachmittag dabei zu sein, denn die Karnevalsgesellschaft präsentiert zwei Veranstaltungen für den Nachwuchs, alle Infos dazu gibt es auf roahser-jonges.de. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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