Kinderhaus Viersen: Frauengemeinschaft spendet 1465 Euro

Ein Präsent mit wertvollem Inhalt hat das Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen erhalten: 1465 Euro bekam die Einrichtung von der Ortsgruppe Wegberg-Beeck der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) als Spende.

Viersen/Wegberg – Das Geld stammt aus einer Kollekte eines Frauengottesdiensts zur Marienoktav bei Wegberg-Holtum, den die Gruppe organisierte. Es soll nun in die Betreuung einer Ferienfreizeit investiert werden.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass so viel Geld zusammengekommen ist“, betonte Veronika Radine, Mitglied der Gruppe, bei einer Besichtigung des Kinderhauses. Das Motto der Oktav lautete: Maria, unsere Brücke zu Gott und den Mitmenschen. Genau diese Brücke wolle die KFD-Gruppe nun auch mit der Spende schlagen, so Radine weiter.
Schon bei einem vorherigen Besuch waren die Mitglieder der Gruppe tief bewegt von der Arbeit, die vor Ort geleistet wird: „Hier wird Kindern ein echtes Zuhause gegeben, das muss man einfach unterstützen“, betonte Radine.

Freudiger Besuch: Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) Gruppe Wegberg-Holtum besuchten das Kinderhaus Viersen und übergaben eine Spende. Von links: Maritta von der Gracht, Uschi Harff, Irmgard Fegers, Annemarie Merz, Rosi Hüllen-Zimmermann, Veronika Radine und Erika Schaap (alle KFD) sowie Kristina Hittel, stellvertretende Pflegedienstleitung und Anke Burka, Einrichtungsleiterin (beide Kinderhaus Viersen).
Foto: Carsten Preis

Seit Mai 2010 finden im Kinderhaus bis zu 14 dauerbeatmete und/oder schwerst mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ein Zuhause. Den Kindern wird in wohnlicher Atmosphäre eine Lebenswelt geschaffen, die ihnen die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das Team des Kinderhauses unterstützt weitestgehend Familien aus dem gesamten Gebiet NRW. Dies gilt besonders, wenn ihnen die Ressourcen für die Pflege fehlen. Die medizinische Notfallversorgung übernimmt das Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen, die diagnostischen Maßnahmen werden durch einen Kinderarzt und Palliativ-Visiten vor Ort geleistet.