Kinderschutzbund Viersen spendete Corona-Schutzmasken

Der Kinderschutzbund Viersen e.V. startete in den letzten zwei Wochen eine Aktion für fehlende Gesichtsschutzmasken FFP2/OP zu Gunsten der Kinder-, Jugend- und Behinderteneinrichtung Don Bosco in Viersen.

Viersen – „Es war für uns unverständlich“, so Koordinatorin Birgitta Föhr vom DKSB-Viersen, „dass das Ministerium und das Landesjugendamt für die Jugendhilfeeinrichtungen keine Schutzmasken für die betroffenen Kinder und den Erwachsenen (Erzieher/innen, Verwaltung, Küchen- und Haushaltskräften) zur Verfügung stellt, obwohl in dem täglichen Erziehungsalltag mit Kindern und Jugendlichen, sowie dem Betreuungspersonal, großes Ansteckungspotential vorliegt.“ Beispielsweise sind im Don Bosco-Heim Viersen 107 Kinder und ca. 50 Erwachsene von Betreuungsaufgaben betroffen. „Ebenso besteht bis heute keine Information zu Test- und Impfterminen für die Kinder und ErzieherInnen. Ich glaube, wir sind durchs Raster gefallen“, so Geschäftsführerin Stefanie Heggen vom Don Bosco Heim.

Schnell organisierte der KSB einen Aufruf an mögliche Sponsoren, die dann auch gefunden wurden. Der Inner Wheel Club Viersen-Schwalmtal-Nette-Viersen, die Markus-Apotheke in Dülken sowie der DKSB Viersen e.V. selbst sponserten ca. 850 Schutzmasken für die Einrichtung. Dies wird für eine gewisse Zeit reichen, wobei weitere Hilfe nötig ist. Weitere Auskunft und Hilfsangebote über Don Bosco: www.don-bosco.viersen.de.

V.l. Bernd Bodenbenner (DKSB), Stefanie Heggen (Geschäftsführerin Don Bosco Heim, Viersen), Frau Birgitta Föhr (DKSB Viersen). Foto/Text: Kinderschutzbund/Bernd Bodenbenner