„kinderstark – NRW schafft Chancen“ – Auch die Jugendämter im Kreis Viersen profitieren von Fördermitteln

Alle Kinder sollten die gleichen Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe haben. Deshalb hat die Landesregierung auf Grundlage einer Bilanzierung der bisherigen Aktivitäten im Bereich Prävention den Förderaufruf 2020 „kinderstark – NRW schafft Chancen“ entwickelt.

Kreis Viersen – „Es freut uns sehr, dass das Land die Kommunen, die eine Schlüsselstellung bei der Bereitstellung von Infrastruktur für Kinder und Jugendliche einnehmen, beim Aufbau kommunaler Präventionsketten finanziell unterstützt. Dies verbessert die Chancen von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ein gelingendes Aufwachsen und deren gesellschaftliche Teilhabe. Auch das Kreisjugendamt des Kreises Viersen sowie die Jugendämter der Städte Willich und Viersen erhalten aus diesem Förderprogramm insgesamt 122.918 Euro für den Aufbau kommunaler Präventionsketten“, so die CDU-Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk und Britta Oellers. „Ziel ist es, Familien als Fundament der Gesellschaft zu stärken und Kinder und junge Menschen im Kreis Viersen bestmöglich und individuell zu fördern. Besonders die Bekämpfung von Kinderarmut und ein Aufstieg durch Bildung benötigen eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure.“

Das Land stellt über den Projektaufruf „kinderstark – NRW schafft Chancen“ im Jahr 2020 über 14 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden vorrangig strukturbildende Maßnahmen zur Stärkung kommunaler Vernetzung und Koordinierung in Hinblick auf die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Darüber hinaus werden Projekte gefördert, die die Entwicklungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Die Förderung soll für präventive Projekte eingesetzt werden, die insbesondere darauf abzielen, die negativen Folgen von Kinderarmut zu bekämpfen. Um möglichst alle (werdenden) Eltern, Kinder und Jugendliche zu erreichen werden diese Projekte an Regelinstitutionen wie Geburtskliniken, ärztliche Praxen, Familienzentren, Kindertageseinrichtungen oder Grundschulen angeboten. Die Förderung hat das Ziel, erfolgreich bewährte Ansätze künftig in die Kommunalen Präventionsketten zu integrieren und zu verstetigen.