Kita-Ausbau geht in die nächste Runde – Tönisvorst rundet das Programm für Familien ab

Freude in der CDU über den Bericht zur weiteren Kindergartenbedarfsplanung in der Apfelstadt und den von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Familienbonus in Höhe von 300 Euro.

Tönisvorst – „Das sind beides gute Nachrichten für Familien, die in den letzten Monaten viel geschultert haben“, freut sich die familienpolitische Sprecherin Anja Lambertz-Müller nach der Sitzung des städtischen Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales und Sport (JuSeSoSpo). Die Kita-Landschaft in Tönisvorst wird weiter ausgebaut, um den wachsenden Bedarf an Plätzen im U3- und Ü3-Bereich zu decken.

„Wir müssen uns strecken, um alles hinzukriegen, aber wir sind guter Dinge“, zeigt sich Anja Lambertz-Müller optimistisch. Was passiert konkret in der Kita-Landschaft der Apfelstadt? Die Kita „Drei-Käse-Hoch“ an der Brucknerstraße wird um eine Gruppe erweitert. Der AWO-Kindergarten „Kunterbunt“ erfährt eine energetische Sanierung und den Ausbau um eine weitere Gruppe. Zwei zusätzliche Gruppen werden in der katholischen Kita St. Antonius geschaffen; ebenso in der Kita St. Godehard. Die DRK-Kita Hoppetosse wird um eine Gruppe erweitert. Überall werden bauliche Anbauten vorgenommen, um den Platzbedarf zu befriedigen. Die Kita St. Godehard wird komplett neu gebaut. Hier konnte Bürgermeister Goßen durch persönliche Gespräche mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst planerische Bedenken des Landesbetriebs Straßen.NRW ausräumen.

„Die Kita-Landschaft in Toenisvorst wird bedarfsgerecht, pragmatisch und zukunftsfähig ausgebaut“, erläutert der Vorsitzende des JuSeSoSpo Helmut Drüggen (CDU). Eine Wald-/Naturkita rundet das erweiterte Angebot ab. „Mit dem Standort sind wir nicht rundherum zufrieden, aber immer noch besser als keine Wald- und Naturkita“, sagt CDU-Frau Lambertz-Müller. Schlussendlich wurde in einem längeren Verfahren, ein Standort innerhalb der Ausgleichsfläche am Wasserturm, im rückwärtigen Teil, Richtung Schulzentrum Corneliusfeld und Vereinsheim der Turnerschaft St. Tönis, gefunden. Dieser Standort ermöglicht die Nutzung von vorhandener Infrastruktur (Spielflächen) und gleichzeitig die naturnahe Arbeit mit den Kindern. „Es hat sich gezeigt, dass diese naturnahen Angebote sehr angenommen werden, von Eltern und Kindern gleichermaßen“, so Anja Müller-Lambertz. Tönisvorst bleibe eine kinder- und familienfreundliche Stadt mit dem besten Kita-Angebot im gesamten Kreis.