Kita Friedrichstraße: Spende ermöglicht Teilnahme an Präventionsprojekt

Mit einer Spende können Mädchen und Jungen der Städtischen Kindertagesstätte Friedrichstraße in Dülken an dem Präventionsprojekt „Kinderstärke“ zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch teilnehmen. 

Viersen-Dülken – Der Förderverein der Städtischen Kindertagesstätte Friedrichstraße hat jetzt eine Spende der Viersener Zeitarbeitsagentur „Cichon Personalmanagement“ erhalten. Damit können Mädchen und Jungen der Einrichtung an dem Präventionsprojekt „Kinderstärke“ zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch teilnehmen.

„Kinderstärke“ richtet sich an Kinder im letzten Kindergartenjahr und ist ein Angebot vom Sozialdienst katholischer Frauen in Viersen. Das Projekt möchte Kinder stärken, damit sie sich gegen jegliche Art von Gewalt, gegen sexuelle Übergriffe und gefährliche Mutproben besser schützen können. Vermittelt wird dies kindgerecht über das Erzählen von Geschichten, über Bastel-, Mal-, Sing- und Ratespiele. Rollenspiele und Übungen verfestigen das Gelernte. Auch die Eltern sind eingebunden, damit sich die Entwicklung auch zuhause und im Kita-Alltag fortsetzen kann. Eine Diplom-Sozialpädagogin leitet das Projekt. (opm/paz)
Foto: Förderverein der Kita Friedrichstraße

Ein Kommentar

  1. Von der Idee her eine wirklich großartige Sache, dieses Projekt.

    Traurig jedoch ist die Tatsache, dass solche Projekte offensichtlich kostenpflichtig sind, ergo nur Einrichtungen teilnehmen können, die das nötige Kleingeld hierfür haben.
    Sie sind somit meist auf Spender und Sponsoren angewiesen.

    Es ist m. E. nahezu unverschämt, dass Kindergärten, Kitas usw. für solche sinnvollen und für den Schutz unserer Kinder wirklich notwendigen Projekte keine öffentlichen Mittel erhalten.

    Es wird im Kreis mehr Geld für Kunstobjekte und Firlefanz locker gemacht, als für das Wohl unserer Kleinen. Wirklich beschämend, wo heutzutage die Prioritäten gesetzt werden.

    Hier ist die Denkweise der Politik klar zu erkennen: Solange es Ehrenamtler, Sponsoren und großzügige Spenden gibt, brauchen wir nichts zahlen, da bleibt mehr für uns und unsere Klientel.

    „Weiter so, wir schaffen das…“

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