Kleine Schönheiten auf den Süchtelner Höhen

Wenn aus sterbenden Bäumen wundervolle Kunstwerke werden, dann lohnt sich ein genauerer Blick. Die Schnitzereien auf den Süchtelner Höhen sind zwar nicht neu, doch sie verzaubern auch heute noch bei einem Spaziergang durch die beeindruckende Waldlandschaft.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Süchteln/Sehenswürdigkeiten Die Süchtelner Höhen sind die höchste Erhebung im Kreis Viersen und bieten eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten von Wandern bis hin zum Besuch des Wildgeheges. Sie sind nicht nur eine der grünen Lungen der Region, sie bieten zudem aktive Freizeitmöglichkeiten zwischen Fichten, Buchen und Eichen. Wanderrouten, Nordic-Walking-Strecken oder eine Pause an der Irmgardiskapelle bieten sich ebenso an, wie die Stationen des Trinkwasser-Wanderwegs mit seinen fünf Stationen Wassergeschichte in Viersen oder das Wildgehege.

Vom Sportpark-Parkplatz aus geht es zunächst Richtung Irmgardiskapelle. Den ersten Weg rechts rein nach dem Kunstrasenplatz nehmen und dann immer geradeaus bis kurz vor der asphaltierten Straße, die zum Wildgehege in den Wald hinein führt. Foto: Rheinischer Spiegel

Während des Zweiten Weltkriegs ließ die Wehrmacht ab dem 25. September 1944 von Volkssturmmännern und Kriegsgefangenen Panzergräben und Schützengräben ausheben, die heute zumindest noch erahnt werden können. Wer bei seinen Wanderungen genauer hinsieht, der findet zudem zwischen den hohen Bäumen liebevoll gestaltete Schnitzereien, die nicht alle direkt an den Wanderwegen liegen und ein wenig in die Welt der märchenhaften Geschichten entführen. (cs)

Für dieses Herz ist nur ein kurzer Spaziergang vonnöten, denn die Schnitzerei liegt rechts neben dem historischen Trinkwasser-Hochbehälter, der links auf dem Weg zur Irmgardiskapelle liegt. Zum Parken bietet sich auch hier der Bereich um den Sportpark Süchtelner Höhen an. Foto: Rheinischer Spiegel

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