Kletterwald auf den Süchtelner Höhen – Ein letzter Gruß

Kein Kinderlachen ist mehr zu hören. Das Gebiet ist verlassen. Die Plattformen wirken fast surreal. Aktuell laufen die Abbauarbeiten im Bereich des Kletterwaldes Niederrhein in Süchteln, Anfang April steht die Neueröffnung im Freizeitgebiet „Hinsbecker Schweiz“ bevor. 
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Süchteln – Es ist still rund um den Kletterwald, der sich am Rande der Süchtelner Höhen angesiedelt hatte und durch Stürme, ebenso wie durch Borkenkäfer so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass ein Wiederaufbau nicht mehr rentabel wurde. Noch liegen hier Materialien und warten auf den Abtransport, denn Anfang April eröffnet der Kletterwald Niederrhein auf der neuen Anlage in Nettetal-Hinsbeck.
Am Ortsrand von Hinsbeck, im Freizeitgebiet der „Hinsbecker Schweiz“ wird zurzeit fleißig an dem neuen Angebot gearbeitet. Auf über 20.000 Quadratmetern entstehen neun Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit insgesamt 125 Kletterelementen von Netzbrücken bis hin zu Tarzan-Sprüngen in einer Höhe von ein bis 15 Metern.

Bevor der Kletterwald in Süchteln nur noch Erinnerung sein wird, hat Lost-Place-Fotograf und Künstler Rasmus Mio den Ort besucht, dessen Zukunft im Ungewissen liegt. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rasmus Mio
Foto: Rheinischer Spiegel/Rasmus Mio
Foto: Rheinischer Spiegel/Rasmus Mio
Foto: Rheinischer Spiegel/Rasmus Mio
Foto: Rheinischer Spiegel/Rasmus Mio