Klimaschutzmanager der Region tauschen sich im Kreis Viersen aus

Der Kreis Viersen hat zum Austausch in Sachen Klimaschutz eingeladen. „Dass wir mit Strategien auf den Klimawandel reagieren müssen, darin sind wir uns alle einig“, sagt Andreas Budde, Dezernent für Bauen und Umwelt. „Eine große Herausforderung ist, Klimaschutz messbar zu machen.“

Kreis Viersen – Die Klimaschutzkonzepte schreiben eine CO2-Bilanzierung vor. Dies war auch das Thema beim Treffen der knapp 20 Klimaschutzmanager aus den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln im Forum am Viersener Kreishaus.

Die Energie Agentur (EA) des Landes NRW unterstützt die Kommunen bei der CO2-Bilanzierung. Unter anderem stellt das Land die Lizenz für das Programm „Ecospeed Region“. Michael Müller von der EA und Christoph Hartmann, Managing Director von Ecospeed, stellten die Anforderungen vor, eine CO2-Bilanz zu erstellen. In die komplexe Thematik fließen Daten aus den Bereichen Demografie, Verkehr, Wirtschaft und Energie ein.

Felix Schütte, Klimaschutzmanager des Kreises Viersen, ist sich sicher, dass sich die zum Teil schwierige Datenbeschaffung am Ende bezahlt macht: „Mit der CO2-Bilanzierung hat man eine wichtige Argumentationsgrundlage für den Klimaschutz vor Ort.“ Erste Rückmeldungen nach dem Erfahrungsaustausch in Viersen waren positiv. So meldete sich Friederike von Spankeren, Klimaschutzmanagerin der Städteregion Aachen: „Eine interessante Veranstaltung. Endlich habe ich verbindliche Antworten erhalten.“

Andreas Budde (v.r.), Technischer Dezernent des Kreises Viersen, Klimaschutzmanager Felix Schütte, Michael Müller von der der Energie Agentur NRW sowie Christoph Hartmann, Managing Director, beim Austausch zur CO2-Bilanzierung im Forum am Viersener Kreishaus. Foto: Kreis Viersen