Konrad Stöckel brachte Wissenschaft zum Anfassen ins TiG

Zusammen mit Zauberkunststücken kommt eine flotte Mischung aus Know-How, Tricks und Comedy angerauscht. Wir haben Konrad Stöckels Auftritt im TiG Mönchengladbach besucht. Fazit: absolut empfehlenswert. Lustig, kurzweilig, interessant.

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

Mönchengladbach – Schon der Name des Programms ist etwas schräg: Wie man mit AC/DC das Licht ausmacht. Konrad Stöckel benutzt eine E-Gitarre zum Ausblasen von Kerzen und das ist erst der Anfang. In den nächsten zwei unterhaltsamen Stunden wird es lustig, theatralisch, überraschend und spannend. Wie kann man sich schnell mal ein Speiseeis basteln? Man nehme: gezuckerte Himbeeren, Sahne nach Gefühl (also munter rein damit) … einen Akkuschrauber mit Mixerstab für Farben und Minus 200 Grad kalten, flüssigen Stickstoff. Gründlich mixen, schon hat man binnen ein, zwei Minuten durchaus verzehrbares Speiseeis. Auch sehr praktisch ist der Zimmerspringbrunnen aus vollen Bierflaschen. Mit einem Nagel ein kleines Loch in den Kronkorken gehämmert, dann die Bierflaschen in ein Ultraschallreingungsbad für Besteck stellen, einschalten und schwupps schießt eine meterhohe Fontäne in die Luft.

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

Ok, die erste Reihe und vor allem der Fußboden haben was abbekommen. Wissenschaftliche Forschung ist eben nicht einfach. Tricks und Tipps rund um Schall, Druck, Temperatur und Strömungslehre können aber das Leben erleichtern. Stöckel geht bestens auf das Publikum ein, bastelt munter an sinnlosen aber eindrucksvollen Experimenten herum und lässt die Zuschauer mitmachen. Immer einen flotten Spruch, etwas Konfettiregen, schwupps kommt auch noch die saubere Erklärung für die präsentierte Physik. Das spricht sowohl Kinder wie Erwachsene gleichermaßen an. Physikunterricht spannend und lustig.

Dazu kommen leicht anarchische aber sehr gute Zaubertricks. Man hat das Gefühl, einem leicht bis mittelschwer verwirrten Wissenschaftler zuzusehen und ist doch mitten im Geschehen. Es zischt, knallt und beeindruckt. Was man übrigens auch noch mit flüssigem Stickstoff und heißem Wasser machen kann: Nebel. Viel Nebel. Sehr schnell ganz viel Nebel … Stöckel stand nach der Show gerne für Selfies und Smalltalk bereit, absolut nett. In Kürze gibt es ein neues Programm mit neuen Highlights.

Hier geht es zur Webseite von Konrad Stöckel mit weiteren Tourneedaten und hier bekommt man das weitere Programm des TiG, eine gute Location mit sehr vielfältigem Angebot. (gg)

Foto: Rheinischer Spiegel/gg

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